Gedanken zur Fastenzeit

Aschermittwoch und Aschenkreuz

 

"Kehr um und glaub der Heilsbotschaft!"

 

Die Asche ist Zeichen menschlicher Gebrechlichkeit
und Todverfallenheit, aber auch Zeichen neuen Lebens.
In früheren Zeiten wurde mit Asche gewaschen:
Asche hat reinigende Kraft.
Auf den Feldern werden bis heute die Stoppeln verbrannt:
Asche schafft die Voraussetzung für neues Wachsen.
Asche wurde den Sündern auf das Haupt gestreut:
Asche reinigt von Schuld und gibt Kraft zu neuem Leben.
Die Asche für die Spendung des Aschenkreuzes
wird aus den verbrannten Palmzweigen des Vorjahres
bereitet und vom Priester gesegnet.
Sie wird so für uns zum Zeichen des Weges vom Tod zum neuen Leben.

 

 

FASTENZEIT - Besinnung auf Wesentliches

 

Die Fastenzeit ist eine Zeit der Einfachheit.
Mit Wachsamkeit und Ehrlichkeit uns selbst gegenüber versuchen wir,
unser Leben im Glauben zu erneuern.
Diese Erneuerung kann für jeden etwas anderes bedeuten.
Fastenzeit bedeutet, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen
und dabei alles, was überdeckt und überlagert, abzutragen.

 

 

Scherben

 

Fang den Tag von heute
nicht mit den Scherben von gestern an

 

Der Tag von gestern,
alle Tage und alle Jahre von früher sind vorbei,
begraben in der Zeit.
An ihnen kannst du nichts mehr ändern!

 

Hat es Scherben gegeben?
Schlepp sie nicht mit dir herum!
Denn sie verletzen dich Tag für Tag,
und zum Schluss kannst du nicht mehr leben.

 

Es gibt Scherben, die wirst du los
wenn du sie Gott in die Hände legst.

 

Es gibt Scherben, die kannst du heilen,
wenn du ehrlich vergibst.

 

Und es gibt Scherben
die du mit aller Liebe nicht heilen kannst.
Die musst du liegen lassen.

 

Die obigen drei Texte stammen von der Homepage der Pfarre Purgstall / Erlauf!

http://www.pfarre-purgstall.at/

 

 

Menschen gehen zu Gott in ihrer Not,

flehen um Hilfe, bitten um Glück und Brot,

um Errettung aus Krankheit, Schuld und Tod.

Sie tun es alle, alle, Christen und Heiden.

 

Menschen gehen zu Gott in Seiner Not,

finden ihn arm, geschmäht, ohne Obdach und Brot,

sehn ihn verschlungen von Sünde, Schwachheit und Tod,

Christen stehen bei Gott in seinem Leiden.

 

Gott geht zu allen Menschen in ihrer Not,

sättigt den Leib und die Seele mit seinem Brot,

stirbt für Christen und Heiden den Kreuzestod,

und vergibt ihnen beiden.

 

Dietrich Bonhoeffer

 

 

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