Indigene Jugendliche

Die Weltjugendtage der katholischen Kirche kann man verschieden beurteilen. Aber jedes Mal nehmen viele Tausende von Jugendlichen daran teil und sind - jedenfalls im Moment - zum großen Teil begeistert davon. In diesen Tagen in Panama ist ein bemerkenswerter Fortschritt der Weltjugendtage festzustellen. Zum ersten Mal sieht man dort auch etwa 1000 indigene junge Menschen aus aller Welt, die ihre eigene Lebensrealität darstellen werden. Das Großereignis, an dem auch Papst Franziskus teilnehmen wird, findet vom 22.-27. Jänner statt. Die jugendlichen Ureinwohner versammeln sich vom 17.-21. Jänner zu einem Vortreffen und schließen sich dann geschlossen den andern Teilnehmern an, um das Programm mit eigenen Initiativen zu bereichern. In einem Park wird ein nachgebautes Indigenendorf errichtet, in dem die jungen Ureinwohner ihren Altersgenossen aus aller Welt die nachhaltige Lebensweise der Indigenen und ihre oft mit schweren Problemen belastete Situation nahe bringen. So können die „zivilisierten“ Jugendlichen anschaulich sehen, dass sie von ihren „primitiven“ Geschwistern Dinge lernen können, die für die Zukunft der Menschheit und der Erde wichtig sind.

 

Pfr. Helmut Rohner, Dornbirn

 

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