Preisverleihung der Herbert Haag Stiftung am 2. April 2011 in Wien

02.05.2011, Hans Peter Hurka

 

Die Preisträger 2011:

 

  • Die "Verborgene Kirche" der ehemaligen Tschechoslowakei, vertreten durch Ludmila Javorová und Bischof Dusan Spiner
  • Dr. Walter Kirchschläger

 

Die Preisverleihung nahmen der Präsident der Herbert Haag Stiftung, Univ.- Prof. em. Dr. Hans Küng, und die Vizepräsidenten Dr. Erwin Koller und Dr. Herbert Haag vor.

Den Festvortrag zur Preisverleihung der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche hielt der Dogmatiker, Univ.- Prof. Dr. Hans Jorissen, aus Bonn.  Der Vortrag stand unter dem Titel "Die Wahrheit siegt" und zeigte das Leben und Wirken des "Geheimbischofs", Felix Maria Davidek.

 

Ablauf:

 

Begrüßung durch Hans Küng

 

Laudatio für die Verborgene Kirche von Erwin Koller.

Preisurkunden für Ludmila Javorova und Bischof Spiner Dusan, sowie Dankesworte von Javorova und Dusan Spiner.

 

Vortrag von Walter Kirchschläger

 

Laudatio für Walter Kirchschläger von Helmut Schüller.

Urkunde für Walter Kirchschläger

 

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 Presseaussendung der Plattform "Wir sind Kirche" vom 4. April 2011

Herbert Haag Stiftung: Einladung und Programm

 

 Videobericht der Herbert Haag Preisverleihung

 

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Medienmitteilung der Herbert Haag Stiftung

 

Herbert-Haag-Preise 2011 für Felix Maria Davídek und die Verborgene Kirche Tschechiens und der Slowakei sowie für Professor Walter Kirchschläger

 

Die Preise der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche gehen im Jahr 2011 an die Verborgene Kirche Tschechiens und der Slowakei und an Professor Walter Kirchschläger von der Universität Luzern. Die Stiftung würdigt insbesondere die Verdienste und das geistliche Erbe von Felix Maria Davídek und zeichnet damit jene mutigen Katholiken aus, die unter der kommunistischen Herrschaft trotz ständiger Bedrohung und heftiger Kirchenverfolgung alles daran gesetzt haben, das Leben ihrer Kirche im Untergrund weiterzuführen, und die sich in ihrem Land mutig am Kampf für Freiheit und Menschenrechte beteiligt haben. Der Preis für dieses Engagement wird entgegen genommen von Untergrundbischof Dušan Špiner aus Olmütz und Weihbischof Václav Malý aus Prag.

Die Auszeichnung für den Bibelwissenschaftler Walter Kirchschläger vertieft den Blick auf die Verborgene Kirche. Kirchschläger setzt sich auf der Grundlage des Neuen Testamentes mit dem Bild der Kirche und den Kennzeichen christlicher Kirchenleitung auseinander. Er bereichert in seiner Lehre an der Universität und in zahllosen Vorträgen und Publikationen die aktuelle Auseinandersetzung um das Priesterbild der katholischen Kirche. Und diese Fragen haben in den vergangenen Jahrzehnten auch die Auseinandersetzung mit der Verborgenen Kirche geprägt.

Die Preisverleihung findet am Samstag, 2. April 2011 um 14.30 Uhr in der Donaucity-Kirche in Wien statt.

 

Die Schweigende Kirche – von Rom zum Schweigen gebracht
Einer der herausragenden Protagonisten der Verborgenen Kirche war Felix Maria Davídek (1921 bis 1988). Er wurde wegen seines energischen Einsatzes für eine lebendige Kirche im Untergrund schon 1950 verhaftet und zu 14 Jahren Gefängnis verurteilt. Nach seiner Entlassung 1964 liess er sich trotz ständiger Observierung durch die Staatssicherheit 1967 von Bischof Jan Blaha im Geheimen zum Bischof weihen. Weil er nach der Niederschlagung des Prager Frühlings erst recht befürchtete, dass viele Untergrundpriester wie zu Stalins Zeiten für Jahre in Straflager verbracht würden, weihte er bis zu seinem Tod im Jahr 1988 zahlreiche Priester und Bischöfe. Sie sollten in Zeiten noch grösserer Not den Katholiken seelsorgerlich beistehen, ihren Glauben stärken und ihnen die Sakramente spenden. Er legte auch grossen Wert auf eine biblische und theologische Weiterbildung und organisierte zu diesem Zweck eine Art Universität im Untergrund. Sie befasste sich nicht nur mit den eben veröffent-lichten bahnbrechenden Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils, sondern strebte mit Hilfe anderer wissenschaftlicher Disziplinen auch eine Auseinandersetzung mit den kulturellen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Gegenwart an.

Obwohl Pius XII. schon in den 1950er Jahren den Auftrag zur Bildung einer Untergrundkirche gegeben hatte, und Felix Maria Davídek im Zuge dieser römischen Strategie zu einem Nachfolger der Apostel geweiht wurde, erfuhr er nicht nur im Staat, sondern auch in der Kirche viel Widerstand. Einerseits war er für jene, die sich lieber duckten oder gar mit dem atheistischen Regime zusammen arbeiteten, zu unbequem. Andererseits begegnete er nicht nur den Vertretern des Regimes, sondern auch seinen Kollegen im Bischofsamt mit undiplomatischer Offenheit und wählte unkonventionelle Mittel der Seelsorge. Er weihte im Verborgenen auch verheiratete Männer zu Priestern und Bischöfen und scheute nicht vor der Ordination von Frauen zurück.

 

Die Samtene Revolution von 1989 erlebte Felix Maria Davídek nicht mehr. Doch jene, die ihm gefolgt waren, wurden nach der überstandenen Verfolgungszeit enttäuscht. Oberster Sachwalter im Vatikan war damals Joseph Kardinal Ratzinger. Gemäss seinen „Normen“ mussten Priester und Bischöfe unter der Bedingung (sub condicione), die frühere Weihe könnte ungültig gewesen sein, nochmals geweiht werden. Verheiratete Bischöfe und Priester sollten zu Diakonen (des westlichen Ritus) degradiert werden oder konnten bestenfalls als Priester der mit Rom unierten Griechisch-Orthodoxen Kirche amten. Die geweihten Frauen – die erste und wichtigste war Ludmila Javorová, die Generalvikarin von Bischof F. M. Davídek – kamen für die priesterliche Tätigkeit nicht in Frage. Wer sich diesen Bedingungen nicht unterwarf, dem war der Zugang zur öffentlichen kirchlichen Seelsorge verwehrt. In der Folge verdienen bis heute etliche Bischöfe und Priester, welche die Wiederholung ihrer Weihe verweigerten, ihren Lebensunterhalt – wie schon zu kommunistischen Zeiten – in säkularen Berufen.

 

Die Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche setzt mit der Preisverleihung ein Zeichen der Er-innerung und gegen das Verschweigen. Die Behandlung der Verborgenen Kirche ist nicht nur un-würdig und verletzend gegenüber denen, die damals für den Glauben ihr Leben riskiert haben. Die Bischöfe, Priester und Laien dieser Kirche haben in einem religionsfeindlichen Umfeld auch Ideen und Entwürfe christlicher Präsenz in der modernen Welt entwickelt, die prophetisch in die Zukunft weisen.

 

Weihbischof Václav Malý, Prag

Václav Malý (*1950) wird für seinen Kampf für Freiheit und Menschenrechte im Rahmen der Charta 77 und der Samtenen Revolution von 1989 gewürdigt. Seinen Einsatz ahndeten die Sozialisten mit einem Berufsverbot, das ihn in den Untergrund trieb. Er hat darum ein tiefes Verständnis für die Verborgene Kirche.

Václav Malý wurde 1976 zum Priester geweiht und war Kaplan in Vlasim und Pilsen. Im Februar 1977 unterzeichnete er die Charta 77, welche in der kommunistischen Tschechoslowakei Gerechtigkeit und Freiheit einforderte, und setzte sich für Verteidigung der zu Unrecht Verfolgten ein. 1979 wurde ihm die „staatliche Genehmigung für den priesterlichen Dienst“ aberkannt und er wurde wegen „subversiver Tätigkeit gegen die Republik“ sieben Monate in Haft gehalten, ohne je vor Gericht zu kommen. Die Anschuldigung wurde dennoch bis zur Wende aufrechterhalten. In der Zwischenzeit wurde er 250 Mal verhört und gefoltert und stand unter ständiger Aufsicht der Staatspolizei. Weil ihm 1979 seine geistliche Tätigkeit verboten wurde, arbeitete er von 1980 bis 1986 als Heizer in mehreren Prager Hotels. Im Untergrund jedoch setzte er eine breite Pastoral in den Wohnungen fort. 1981 war er Sprecher der Charta 77, im November des Revolutionsjahres 1989 war er der erste Spre-cher des Bürgerforums. Ab 1990 war er wieder offiziell als Seelsorger tätig. 1996 wurde er zum Weihbischof von Prag ernannt und im Januar 97 durch Erzbischof Miloslav Kardinal Vlk von Prag geweiht. – Václav Malý hatte bis 1990 keine direkten Kontakte mit den von Bischof Davídek geweihten Priestern und Bischöfen und war auch nicht Mitglied der Gemeinschaft Koinótés. Er betrachtet die Gemeinschaft der Verborgenen Kirche als einen der vielen Äste am Baum der Kirche.

 

Bischof Dušan Špiner, Erbe Davideks, Olmütz

Dušan Špiner (* 1950) vertritt als einer der jüngsten Bischöfe der Gemeinschaft Koinótés das geistliche Erbe von Felix Maria Davídek. Heute muss er mit Bitterkeit feststellen: „Die Kommunisten haben uns nicht zum Schweigen gebracht, erst der Vatikan.“ Umso mehr freut er sich, dass die Auszeichnung der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche die Totgeschwiegenen wieder Gehör verschafft.

Dušan Špiner wurde 1973 zum Priester geweiht und wirkte als Kaplan in verschiedenen Pfarreien der Ostslowakei. 1976 wurde ihm die staatliche Genehmigung für den priesterlichen Dienst entzogen, und er musste einer säkularen Beschäftigung nachgehen. 1979 weihte ihn Felix Maria Davídek zum Bischof der Verborgenen Kirche. Er war bis zu dessen Tod ein enger Mitarbeiter von Felix M. Davídek. Nach der Wende betrieb er anfangs wieder ordentliche Seelsorge. 2001 promovierte er an der Comenius-Universität in Bratislava in Philosophiegeschichte und ist seither Universitätsdozent für Ethik und Religionswissenschaft an der Pädagogischen Fakultät im tschechischen Olmütz.

 

Professor Walter Kirchschläger, Universität Luzern

Der gebürtige Niederösterreicher Walter Kirchschläger (*1947) wurde – nach langjähriger Tätigkeit in der kirchlichen Erwachsenenbildung in Wien – 1982 Professor für die Auslegung des Neuen Testamentes an der Theologischen Fakultät und im Jahr 2000 Gründungsrektor der Universität Luzern. Er hat zahlreiche Bücher zu biblischen Themen herausgegeben, ist aber auch in der weiteren Öffent-lichkeit präsent mit Vorträgen und Artikeln. Die Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche würdigt mit dem Preis die Offenheit und Weite, in der er heisse Eisen der Kirche anpackt und im Blick zurück auf die Bibel kritische Anfragen an die gegenwärtige Praxis kirchlicher Ämter stellt und Perspektiven für die Zukunft der Kirche entfaltet. Seine Feststellung, dass „die neutestamentliche Zeit im Kontext der christlichen Verkündigung keine ‚Priester’ kennt“ und dass „Dienste nicht aufgrund des Kriteriums von Geschlecht und Lebensstand übertragen werden“, hat zur Konsequenz, dass die heutige Doktrin der kirchlichen Ämter nicht nur wegen des akuten Priestermangels, sondern aus „Sorge um theologische Gerechtigkeit“ in Frage zu stellen ist.

 

Über die Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche
Die Herbert Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche steht im Dienste eines aufgeschlossenen und ökumenisch gesinnten katholischen Glaubens. Sie richtet Anerkennungspreise an Personen und Institutionen aus, die sich durch freie Meinungsäusserung oder mutiges Handeln in der Christenheit exponiert haben. (Die bisherigen Preisträger siehe unter www.herberthaag-stiftung.ch.)

 

Der Stifter:

 

Professor Herbert Haag war einer der grossen Theologen des 20. Jahrhunderts. Er hat bedeutende Bücher herausgegeben, u. a. das Bibel-Lexikon (seit 1951), Evolution und Bibel (1962), Abschied vom Teufel (erstmals 1969), Land der Bibel (1976), Der Gottesknecht bei Deuterojesaja (1985), Du hast mich verzaubert (1990), Lasst euch die Freiheit nicht nehmen (1993), Grosse Frauen der Bibel (2001). Er war nicht nur Professor und Publizist, sondern stets auch Seelsorger und Prediger, und er gab – in kritischer Loyalität zur katholischen Kirche – auf vielfältige Weise bedeutende Impulse für die Zukunft der Kirche. In seinen Lebenserinnerungen "Mein Weg mit der Kirche" (1991) schildert er den Wandel der Bibelwissenschaft und den kirchlichen Aufbruch im und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Er gibt aber auch seiner tiefen Besorgnis Ausdruck über die Gefährdungen theologischer Freiheit in Gegenwart und Zukunft. Trotz allem blieb er bis zu seinem Tod ein weiser Mann voller Humor, der mit bewundernswerter Weitsicht sein Plädoyer für eine menschliche Kirche entfaltete.

 

Herbert Haag wurde 1915 in Singen-Hohentwiel geboren. 1942 promovierte er an der Universität Freiburg/CH. Von 1948 bis 1960 war er Professor für Altes Testament an der Theologischen Fakultät Luzern, 1960 bis 1980 an der Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Tübingen. 1964 bis 1973 war er Vorsitzender des Katholischen Bibelwerks Stuttgart. Nach seiner Emeritierung 1980 lebte er bis zu seinem Tod am 23. August 2001 in Luzern. Ein Jahr zuvor erhielt er den „Prix Courage“, eine Auszeichnung für den mutigsten Schweizer. Herbert Haag war ein langjähriger Freund des Theologen Hans Küng.

Der Stiftungsrat:

 

Hans Küng, geboren 1928 in Sursee/Schweiz, gilt als einer der herausragenden Denker unserer Zeit. Nach dem Studium der Theologie und Philosophie in Rom und Paris war er von 1957 bis 1959 Kaplan in Luzern und ab 1960 Professor für Ökumenische Theologie in Tübingen. Beim Zweiten Vatikani-schen Konzil war er als Berater („Peritus“) tätig. Seine Bücher “Christ sein”, “Existiert Gott?”, “Ewi-ges Leben?” wurden grosse Erfolge. 1996 wurde er emeritiert. Sein jahrzehntelanges Studium der Weltreligionen führte 1990 zum “Projekt Weltethos” und zur Etablierung der “Stiftung Weltethos”, deren Präsident er seit 1995 ist. – Hans Küng ist seit der Gründung der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche im Jahre 1985 Präsident des Stiftungsrates.

 

Erwin Koller (*1940) hat in Innsbruck, Rom, Freiburg/CH und Zürich katholische und protestantische Theologie sowie Philosophie und Sozialwissenschaften studiert und 1977 über „Religion im Fernse-hen“ promoviert. Nach sechs Jahren Seelsorgetätigkeit wurde er Journalist beim Schweizer Fernse-hen und war von 1979 bis 2002 als Redaktionsleiter verantwortlich für die religiösen Sendungen, für gesellschaftspolitische und medienkritische Magazine und Dokumentarfilme, für Gesprächssendun-gen und die Musikalischen Meditationen. 1994 entwickelte er die Sendung Sternstunden (jeden Sonntag von 10 bis 13 Uhr über Religion, Philosophie und Kunst), die er bis zu seiner Pensionierung Ende 2002 leitete. Seither wirkt er mit im Vorstand der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften und war Lehrbeauftragter für Medienethik an den Universitäten Freiburg/CH und Zürich. – Erwin Koller wurde 1995 in den Stiftungsrat gewählt.

 

Herbert N.Haag (*1947) ist der Neffe und Patensohn des Stifters. Als Kaufmann war er 1969 bis 1993 bei der Schweizerischen Rückversicherungs-Gesellschaft (Swiss Re) tätig, zuletzt als Direktor, mit Auslandaufenthalten in Hong Kong (1 Jahr) und Japan (9 Jahre). 1993 trug ihm die Swiss Re die Gründung eines neuen, spezialisierten Rückversicherers auf, der Partner Re Ltd. in Bermuda, die er bis zu seiner Pensionierung als Präsident leitete und sie zu einem der führenden Rückversicherer der Welt ausbaute. – Herbert N. Haag wurde im Jahr 2000 in den Stiftungsrat gewählt.

 

                                                                               Luzern, 15. Oktober 2010 / Erwin Koller

 

Herbert Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche
Postfach 15'138, 6000 Luzern 15 – Telefon 041 370 39 71 – http://www.herberthaag-stiftung.ch/

Geschäftsführer: Andreas Heggli ( andheg@gmx.ch)

 

Pressemitteilung auf Tschechisch Cz

Pressemitteilung auf Slowakisch Sk

 

 Auswahl bisherige Preisträger: Leonardo Boff, Eugen Drewermann, Jacques Gaillot, „Wir sind Kirche“ Österreich und Deutschland, Rudolf Schermann mit Kirche IN, Dolores Bauer sowie Hermann Häring, Leo Karrer.

 

 

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