Die Gotteslästerung der christlichen Konstruktion durchbrechen

10.01.2013, Alois Odermatt

 

Franz Josef Weißenböck: Jesus war ein schlechter Liebhaber, Edition vabene, Wien-Klosterneuburg 2012. 168 Seiten. ISBN 978-3-85167-266-4. Preis: € 21,90

 

«Mein Zorn gilt nicht nur einem vom Menschenblut besoffenen Gott, sondern auch jenen fühllosen Menschen, die uns in unseren jungen Jahren um die Wahrheit betrogen haben.» Franz Josef Weißenböck ist Theologe, Publizist und systemischer Supervisor. Er stammt aus dem katholischen Milieu Niederösterreichs und fragt, wie ein Mensch des 21. Jahrhunderts ehrlich glauben und zum Wesentlichen der christlichen Botschaft finden kann. In seinem neuen Buch entwirft er Antworten mit einer ergreifenden Inszenierung.

 

Drei literarische Figuren treten auf und gehen auf «die alten Grundfragen der menschlichen Existenz» ein (125). Mirjam aus Magdala erscheint in «Visionen» und erinnert unter sieben hebräischen Buchstaben an die umstürzende Erfahrung, die sie gemäß biblischen Erzählungen mit Jeschu aus Nazareth im Galil gemacht hat: der Ewige lebt in uns, durch uns, zwischen uns. Der Autor tritt als Ultimus auf und schreibt Briefe an eine atheistische Freundin: die sieben Briefe der lateinischen Reihe. Darin umkreist er die Frage, wie moderne Menschen in eigener Begegnung mit Jeschu aus Nazareth die «monströse Gotteslästerung» (128) der christlichen Konstruktion durchbrechen können. Der dunkle Engel lässt sich unter sieben griechischen Lettern in «Auditionen» hören, als Schatten des Widerspruchs, und wird am Schluss in einer betörenden Selbstdeutung zum Zeichen der Hoffnung.

 

«Ich bin die Zeugin seines Weges»

 

Mitten im Getriebe des morgendlichen Marktes in Kapernaum begann es, erzählt Mirjam. «Unsere Blicke trafen sich. Gibt es ein Maß für die Ewigkeit? Die Dauer dieses Augenblicks ist es, wenn irgend etwas. Das Maß meiner Ewigkeit… Da war eine Nähe, mir unbegreiflich – als wäre er die Seele meiner Seele. Aber zugleich fühlte ich einen Abgrund zwischen uns.» (12)

 

Später begriff sie, dass die Nähe selbst der Abstand war, den sie nicht überwinden konnte. «Auch er nicht – auch wenn er bei mir war, war sein Herz nicht bei mir. Kannst du meine Qualen ermessen? Die Tage vergingen, die Stunden, und ich begriff, dass er mir nie gehören würde.» (95) Darum bricht es aus ihr heraus: «Jeschu war ein schlechter Liebhaber.» Er sei nicht fähig gewesen, seine Liebe ganz einem einzigen Menschen zu schenken. «Sein Herz war randvoll von seiner Botschaft, und er wusste, dass die Zeit knapp war.» (99)

 

Es kam der Karfreitag. «Entsetzen, Angst, Verzweiflung: Mein Jeschu zum Tod verurteilt. Tod am Kreuz… Ich sah es von fern, hörte die Hammerschläge.» (119) Ein Sterben von sechs Stunden. «Der Mann griff sich eine Lanze, trat zu Jeschu und stieß sie ihm in die Brust. Hätte er sie doch mir in den Leib gestoßen! Mein Leben war am Ende. Ich wünschte, ihm nie begegnet zu sein. Wer nicht die Höhe des Glücks kennt, muss den Verlust nicht beklagen. Hätte meine Liebe ihn retten können, er wäre nie gestorben.» (120).

 

Dann Ostern am Grab. «Und er, als könnte er mich erst jetzt erkennen, wie überrascht ob des Wiedersehens: Mirjam! – Mirjam! Es war, als wäre ich in die Sonne gestürzt. Ein einziges Wort machte mich lebendig, gab mich mir selbst zurück. Es war, als wäre ich auf die andere Seite des Spiegels getreten. Alles, alles zusammen ergab ein neues Bild, alles lag in einem neuen Licht vor mir. Ich war hineingenommen in eine neue Wirklichkeit, in eine Ruhe und in eine Liebe, die ich nicht einmal als Wunsch und Traum und Sehnsucht gekannt hatte. Mirjam!... Der Ewige herrscht in uns, durch uns, zwischen uns – das waren seine Worte! In uns – weil er in uns lebt, und wenn er nicht in uns lebt, lebt er nicht!... Wir sind nur Träger seiner Botschaft, wir sind er, sind sein Leben! Meine Liebe zu Jeschu war nicht vergebens; Liebe ist nicht mehr vergeblich!» (138)

 

Und zum Abschied: «Du bist auf deinem Weg, wie ich auf dem meinen war. Du mit deinen Freunden wie ich mit meinen. Aber du mit ihm wie ich. Weil er lebt. Leb wohl!» (140)

 

«Das ist der Glutkern des Christentums»
 

In seinen Briefen an die atheistische Freundin erhebt Ultimus bittere Klage: Angesichts der Grundfragen der menschlichen Existenz biete die herkömmliche christliche Theologie blasphemische Deutungen an: vorab die Vorstellung einer «Ursünde der Ureltern», die als Erbschuld auf uns überging und das «sogenannte Erlösungswerk» auslöste (125). «Hierher gehört für mich auch diese christliche Konstruktion: Gott wurde durch den Genuss der verbotenen Frucht dermaßen beleidigt, dass er nur durch den blutigen Foltertod des eigenen Sohnes versöhnt werden konnte.» (127)

 

Ultimus erinnert sich an seine Kindheit, an die grundlegende Geborgenheit, die sie ihm schenkte. Doch im Rückblick entziffert er darin auch den «Schrecken Gottes»: die Vorstellung eines grausamen Gottes, der Abraham auffordert, seinen einzigen Sohn blutig zu opfern. Dieser Gott empfand dann zwar Erbarmen mit Isaak und nahm Abraham das Messer aus der Hand, hatte aber kein Mitleid mit dem eigenen Sohn. Unerschöpflich wurde «der Vorrat an Grausamkeit, über den die meisten Theologen verfügen». Sie zeichneten einen beleidigten und erzürnten Gott, der auf Sühne und Wiedergutmachung pocht. Nur der eigene Sohn kann dies vollbringen. Es dreht diesem schrecklichen Gott «nicht Herz und Magen um, als der Sohn am Kreuz hing und langsam verreckte. Der ließ sein Kind hängen, wie kein menschlicher Vater seinen Sohn hängen ließe. Und dieses Grauen zur Wiedergutmachung von Adams Schuld? Kann eine Untat durch eine noch größere Grausamkeit ausgelöscht werden? Weg, weg, weg mit den feudalen Sühnevorstellungen, mit dem blutigen Menschenopfer, der äußersten Herzlosigkeit!» (39)

 

Statt zu verzweifeln schickt sich der Briefschreiber an, den eigenen Standort zu klären und die überkommene Gottesrede zu prüfen. Zu diesem Zweck geht er zuerst auf die Natur menschlichen Erkennens ein und fragt, wie er ihr trauen könne. «Jeder von uns konstruiert sich seine Welt. Die Stimmen, die du hörst, sind Teil seiner Welt.» (16) Konstruktion ist für Ultimus darum auch das Wahrnehmen einer Offenbarung. Er glaube nicht, dass Gott durch eine besondere Offenbarung in unsere Welt eingreife. «Ich stelle mich aber in den Strom einer langen Tradition, die in bestimmten alten Texten mehr sieht als Menschenwort allein.» (60) Das «Wort des lebendigen Gottes», das in unseren Gottesdiensten vorgetragen wird, «ist immer auch und zuerst menschliches Wort» (61). Auch «Gott» ist eine Konstruktion und die Bibel ist «eine Sammlung von jahrhundertealten Deutungsversuchen» (17). Der Glaube ist dann die Hoffnung auf eine Geborgenheit, «im Wissen des eigenen Konstrukts und in der Hoffnung, dass ihm „etwas“ entspricht» (23).

 

Die Mittel der historischen Forschung helfen Ultimus, den «Glutkern» des Christentums freizulegen. Mitten in die düstere Welt einer blasphemischen Theologie «brachte ein einfacher junger Mann eine neue Botschaft. Er stand für einen Gott, den die Menschen Vater, ja Abba, Väterchen, nennen dürfen… Ein Gott, der nicht verurteilt und verdammt, sondern rettet. Darin besteht die Gottesherrschaft! Genau dafür musste er sterben, denn genau deshalb war er gefährlich.» Sein «tödlicher Gehorsam» habe darin bestanden, dass er «sich selbst treu geblieben ist bis zur letzten Konsequenz des Todes», ein Gehorsam, «der identisch ist mit der Treue zu sich selber» (128-129).

 

Die verängstigten Freunde erfuhren nun den Gekreuzigten in dieser Treue als Lebendigen, «als einen, der in der Fülle des Lebens angekommen ist, erhoben zum Vater als Zeichen und Angeld für die Erhebung der ganzen Schöpfung» (129). Sie verwenden die Worte Auferstehung und Auferweckung als Bilder dafür. Sie deuten Jesus «als Messias, auf griechisch: Christos» (ebd.). «Er ist allein dem Glauben zugänglich. Nur im Glauben ist es möglich zu sagen Kyrios Jesus. Das ist der Glutkern des Christentums, alles andere ist diesem Kern gegenüber sekundär.» (130)

 

Ultimus wagt ein «kleines Gedankenexperiment». Angenommen, man fände den Sarkophag Jesu: «eine Knochentruhe der Familie, und neben den Knochen Jesu finden sich auch die seiner Eltern, Josef und Maria» (81-82). «Kannst Du Dir die Aufregung vorstellen? Es finge an mit Jesus doch nicht auferstanden und führte zu genetischen Untersuchungen der Knochen. Dann könnte sich die nächste Katastrophe für die Objektivisten ereignen: Gentests ergeben: Josef der Vater Jesu… Dan Browns Räuberpistole sähe blass aus neben dieser Enthüllung. Die christlichen Kirchen wären in ihren Grundfesten erschüttert. Die Gläubigen liefen in hellen Scharen davon: alles Betrug, alles Lüge! Nie zuvor wäre der in unserer Gegend früher gebräuchliche entsetzte Ausruf mehr berechtigt gewesen: Jessas-Marand-Josef! Du darfst mir glauben: Mich würde das keine Sekunde lang erschüttern. Meine Hoffnung hängt nicht am genetischen Code Jesu; mein Glaube nicht am leeren Grab.» (82)

 

«Man kann diesen Glauben haben und gleichzeitig bestreiten, dass Jesus eine Kirche gegründet, Sakramente eingesetzt und den Simon Petrus zum ersten Papst und zu seinem Stellvertreter gemacht hat. Ja, meine Liebe, man kann das und noch mehr: Man kann das ganze über zwei Jahrtausende aufgebaute Dogmengebäude mit Skepsis betrachten und sogar geringschätzen – geringschätzen gegenüber diesem Ur-Bekenntnis Kyrios Jesus. Wichtig ist allein, ganz auf Jesus zu setzen.» (130) Und dann die tiefe Hoffnung trotz allem: «Wollte meine Kirche dieses ursprüngliche Credo verkünden, mit allem Ernst und allem Engagement, was wäre das für eine Botschaft! Eine Botschaft einer ungekannten Freiheit nach dem Modell des Nazareners, der sich keiner Autorität unterwarf als der in seinem Inneren. Eine Botschaft der Gottesherrschaft – sagte er nicht, die Gottesherrschsaft sei in uns?» (130-131)

 

«Ich bin die dunkle Seite von allem»
 

Auf diesem Glaubensweg hört Ultimus Stimmen. In Auditionen meldet sich sein Schatten: der dunkle Engel. Er kichert ihm seine Kommentare ins Gesicht. Kchkcheehehe! Zum Beispiel den Kommentar zur Aussage, alles sei nur Konstruktion. «He, das war gut, wirklich gut… Der Obere – nur ein Konstrukt! Hätte von mir sein können, hehehe. Auch ich ein Konstrukt, natürlich. Damit kränkst du mich nicht, im Gegenteil. Je weniger Wirklichkeit desto mehr Wirkung, hehehe.» (25)

 

Der Dunkle plappert jeweils, höllisch schadenfroh, wie die Herrschenden, die Bischöfe und Päpste, die ursprüngliche biblisch-christliche Intuition verdreht haben. «Die Hierarchie der Kirche… war nichts anderes als die Spiegelung der Hierarchie des Reiches. Fuhren nicht die Bischöfe auf Staatskosten nach Nikaia? Der Kaiser hatte sie den Senatoren gleichgestellt. Saß dem Konzil nicht der Kaiser selbst vor, in seiner Sommerresidenz? Priscillian hatte es gewagt, seiner Kirche das Evangelium entgegen zu halten, als Vorwurf. Dort findet sich keine Hierarchie, sondern eine Gemeinschaft von Brüdern – und von Schwestern, aber die haben sie schnell wegretouschiert. Was erlaubt er sich! Schreit „Verweltlichung!“ Keine Hierarchie, sondern alle gleich? Das war ein Skandal, das war seine Häresie, für die er bluten musste. Weg mit dem Kopf, der sich seine eigenen Gedanken machte!» (26-27)

 

Der Engel entlarvt systematisch die Geschichte von Theologie und Kirche als Geschichte der Verfälschung. «Jeden Gründonnerstag die Fußwaschung, und das ganze Jahr hindurch die Kopfwäsche. Es ist zum Totlachen.» (27) Zum Sieg Konstantins bei der Milvischen Brücke anno 312: «Sieg des Christentums! Sieg Heil! Ja, auf Blut gegründet, und mit dem Bazillus der Macht versehen, nicht wahr? Blut und Macht, Blutrausch und Machtrausch. Immer und immer wieder.» (46)

 

Zu den letzten Dingen. «Du bist am Ende deines Lateins, gib es zu! Auch du weißt es sehr gut, dass die Medizin, die Physik, die Chemie, die Naturwissenschaft längst die Theologie ersetzt haben… Neue Zuständigkeiten für die letzten Dinge: Tod, Gericht, Himmel, Hölle. Der Tod hängt an einer Herz-Lungen-Maschine, das Gericht besorgen wir selbst, Himmel und Hölle haben keinen Ort mehr.» (65)

 

Der Dunkle amüsiert sich über das abstruse Reliquienwesen. «Eine Stadt ließe sich beheizen mit dem Holz des einen Kreuzes!» Und die Knochen der Heiligen Drei Könige im Kölner Dom! Dann grundsätzlich: «Trefflich hast du beschrieben, was jetzt vor aller Augen offenbar wird: Das ganze Lehrgebäude deiner Kirche kracht zusammen, nur noch kurze Zeit, dann wird keiner mehr glauben. Keiner, der denken kann… Vergeblich alle Opfer, angefangen bei Abel, vergeblich vergossen das Blut, das den Felsen von Golgotha netzte. Das Ziel aller Lehren ist die Leere, am Ende aller Worte steht die Absurdität des Nichts, die Begriffe zerfallen… Und da willst du noch einen Weg finden? Mach dich nicht lächerlich.» (113-114)

 

Er macht sich lustig über den Weg, den Ultimus gehen will: «So gefällst du mir, wenn du von dem jungen Mann und seiner Botschaft schwärmst, dich an deinen Phantasien wärmst. Ein Gott, der nicht verurteilt, sondern rettet, wie süß!» (133)

 

Er hält diesen Weg für hoffnungslos, hält aber plötzlich inne und nimmt den tragischen Widerspruch seiner eigenen Hoffnungslosigkeit wahr. «Es ist die Stunde der geplatzten Träume und der zerstörten Illusionen. Die Sekunden, die ohne Ende scheinen und deren Reihe nur Steigerung bringt: der Schmerzen, der Angst, der Hoffnungslosigkeit, der Verzweiflung, des Wahnsinns.» (133) Und der Dunkle hat noch einen Doppelwunsch: «Dass es enden möge, dass es endlich enden möge und dass es nicht ende, dass dieser letzte Rest nicht verlöschen möge. Lieber der äußerste Schmerz als die Finsternis.» (134)

 

In dieser Widersprüchlichkeit seufzt er auf: «Ah, wenn man glauben könnte! Aber jeder Glaube, jede Hoffnung wird durch die Realität dementiert, widerlegt, ausgelöscht. Du nennst mich deinen dunklen Engel. Bin ich auch dunkel, bin ich doch ein Engel. Ein Bote, ohne den du gar nicht sein kannst. Ich bin die dunkle Seite von allem, auch von dir. Du brauchst mich, ihr alle braucht mich, damit ihr euch ertragen könnt, euren Abgrund wie eure Untiefen.» (159)

 

Das Dunkle, scheint es das Böse zu wollen und doch das Gute zu schaffen? Hört dabei Ultimus sich selbst sprechen? «Du kannst noch hoffen. Es ist nicht wichtig, ob deine Hoffnung berechtigt oder illusionär ist. Auch Illusionen können tragen, ja noch viel mehr. Sie lassen dich fliegen, du kannst dich über alles erheben. Und wenn du fliegst, nimmst du auch mich mit, mich, der nicht fliegen kann, der sich nicht erheben kann, der nicht erhaben ist… Du nimmst mich mit? Du nimmst mich mit! Bitte – » (159) Eine atemberaubende Selbstdeutung des Bösen in uns: die pure Hoffnung auf Licht!

 

Rahmenerzählung: Keine Angst vor dem Christsein
 

Als Ultimus auf den Glutkern des Christentums gestoßen war, wagte er einen Ausblick. In rein diesseitiger Welt gelte: Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf (homo homini lupus). Mit ethischen Anstrengungen lasse sich vielleicht die höhere Stufe erreichen: Der Mensch sei dem Menschen ein Mensch (homo homini homo). «Aber die Utopie der Gottesherrschaft lautet: Homo homini deus – der Mensch trete seinem Mitmenschen so gegenüber, dass er ihn als Abbild, Statthalter, Stellvertreter Gottes erfahren kann – ja als Sohn und als Tochter Gottes.» (131)

 

Weißenböcks Inszenierung steht nun in einer Rahmenerzählung: Die Frau des Ultimus entdeckt und liest das Manuskript des Buches. Sie argwöhnt, ihr Mann sei irre geworden. Sie übergibt ihn der Psychiatrie und zeigt dem Arzt das Manuskript: «seine Aufzeichnungen und ein paar Briefe, die er nicht abgeschickt hat» (9). Der Mann im weißen Kittel prüft den Sachverhalt – und kann beruhigen: «Sie müssen keine Angst haben, ihr Mann ist für niemanden eine Gefahr.» (161)

 

Der Glutkern des Christentums nicht als Gefahr, sondern als Chance für die Kirche, denn Ultimus hofft für sie. «Ich sehe meine Kirche, trotz allem, als Gefäß der Wahrheit… Ein zerbrechliches und vielfach auch gebrochenes Gefäß, das aber die Erinnerung an den Mann aus Nazareth birgt… und an kommende Generationen weitergibt. Ich sehe und verstehe mich in diesem Strom einer großen Tradition, die an den sanft-zornigen Wanderrabi anknüpft und sich müht, in seiner Spur zu gehen.» (108) Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Den Autor des Beitrags und den Buchautor erreichen Sie über nachstehende Adressen:

 

Dr. Alois Odermatt
6312 Steinhausen
Schweiz
Mail: eumaios@vtxmail.ch

 

Adresse des Buch-Autors:
 

Dr. Franz Josef Weißenböck
Hasleiten 30
2880 Kirchberg
Mail: efjewe@aon.at

 

 

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