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Wir sind Kirche
Plattform »Wir sind Kirche«  Austria
Verein zur Förderung von Reformen in der römisch-katholischen Kirche
   
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Berichte
Der Stein kam ins Rollen

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Der Stein kam ins Rollen:

in jeder Osternacht,

an jenem Ostermorgen,

an jenem Ostersonntag –

und an vielen österlichen Tagen.


Die Botschaft bekam Beine:

durch jene Osterfrauen,

durch jenen Osterengel,

durch jene Osterzeugen – 

damals und heute.


Der Weg wuchs im Gehen:

bei Maria von Magdala,

bei Petrus und Johannes,

bei den Jüngern von Emmaus –

mit jedem Schritt.

 

Ein Funke sprang über:

im Garten am Grab,

beim Kohlenfeuer am See,

im Obergemach in Jerusalem –

auch heute noch.


Der Freude wuchsen Flügel:

in weinenden Augen,

in trauernden Seelen,

in enttäuschten Menschen –

sie sahen und glaubten.

 

(Paul Weismantel, Fastenkalender 2012, Kemmern [Verlag weis-texte] 2012)

 


Der Vorstand von "Wir sind Kirche - Österreich" wünscht allen Mitgliedern ein gesegnetes Osterfest!

 
Presseaussendungen
„Heiligsprechung darf nicht die kritische Auseinandersetzung mit Papst Johannes Paul II. verhindern!

Internationale Reformgruppen zur Heiligsprechung am 27. April 2014

Medienmitteilung vom 15. April 2014

 

ImageDie gleichzeitige Heiligsprechung der beiden Päpste Johannes XXIII. und Johannes Paul II. am 27. April 2014 ist als Versuch von Papst Franziskus zu würdigen, zwei sehr unterschiedliche Flügel innerhalb der römisch-katholischen Kirche miteinander zu versöhnen. Doch darf die Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. nicht die kritische Auseinandersetzung mit ihm verhindern. Dies fordern kirchliche Reformgruppen aus der Schweiz, aus Österreich und aus Deutschland in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Während das Kirchenvolk Johannes XXIII. längst als Heiligen verehrt, der durch die Einberufung des Zweiten Vatikanischen Konzils der römisch-katholische Kirche den Weg in die Moderne bereitet hat, wird das Wirken von Johannes Paul II. auch nach seiner Heiligsprechung umstritten bleiben. Deshalb begrüßen kirchliche Reformgruppen die kritische Auseinandersetzung mit diesem Papst und seinem Verständnis vom Papstamt, die der polnische Religionsphilosoph Zbigniew Kaźmierczak jetzt vorgelegt hat. 

Ohne Zweifel hat Johannes Paul II. in seinem lange dauernden Pontifikat vieles getan, das hohe Achtung verdient. Doch liegt die Tragik von Johannes Paul II. in der großen Diskrepanz zwischen seinem Einsatz für Reformen und für Dialog in der Welt und dem unter seiner Verantwortung vollzogenen innerkirchlichen Rückfall in zentralistische und autoritative Strukturen. 

Johannes Paul II. war ein charismatischer Kommunikator des Christentums, predigte eindrücklich gegen das Elend der Welt, suchte das Gespräch mit den großen Religionen und setzte sich ein für die Menschenrechte. Nicht zu übersehen ist aber, dass er – und der unter seiner Verantwortung handelnde damalige Glaubenspräfekt Kardinal Joseph Ratzinger – eben diese Menschenrechte engagierten Bischöfen und Nonnen, Theologinnen und Wissenschaftlern verweigerten. Mit autoritärem Dogmatismus haben beide Christinnen und Christen anderer Kirchen sowie mündige Katholikinnen und Katholiken, besonders aber Frauen und Reformbewegungen vor den Kopf gestoßen, Gräben aufgerissen und eine gehörige Hoffnungskrise verursacht. Mit seiner Inflation von Heiligsprechungen, seinem rückwärtsgewandt-zentralistischen Kirchenbild, seinem unbiblischen Personenkult, Pomp und Klerikalismus wurde Johannes Paul II. deshalb zum widersprüchlichsten Papst des 20. Jahrhunderts.

 

Pressekontakte: 

Dr. Martha Heizer, Plattform Wir sind Kirche Österreich, 

Tel: +43-650-4168500, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können  

Sigrid Grabmeier, KirchenVolksBewegung Wir sind Kirche Deutschland

Tel: +49-991- 29 79 585, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 Link zum Text auf http://www.herberthaag-stiftung.ch/  

 

Zbigniew Kaźmierczak: Alter Christus. Eine kritische Rekonstruktion der Weltsicht von Johannes Paul II. Universitas Verlag, Krakau (Polen) April 2014

Die Schweizer Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche hat aus Anlass der Heiligsprechung von Johannes Paul II. die Drucklegung eines Buches ermöglicht, in dem der polnische Religionsphilosoph Zbigniew Kaźmierczak in Ergänzung zu den vielen Lobeshymnen sich kritisch mit der Persönlichkeit und Weltsicht des Papstes auseinandersetzt. 

Link zur Zusammenfassung des Buches durch Zbigniew Kaźmierczak auf http://www.herberthaag-stiftung.ch/


 
Aktionen
Internationale Petition zur Rehabilitierung von Ex-Erzbischof Róbert Bezák / Trnava / Sk

„Msgr. Róbert Bezák, für immer unser Erzbischof. Danke!“
„Msgr. Róbert Bezák, für immer unser Erzbischof. Danke!“
Der Erzbischof von Trnava, Róbert Bezák, wurde ohne Angabe von Gründen mit 1. Juli 2012 von Papst Benedikt XVI. seines Amtes enthoben. Bisher wurden vom Vatikan weder Gründe der Absetzung genannt noch eine Wiedereinsetzung ins Amt vorgenommen. Im Gegenteil, es wurde ein neuer Erzbischof in Trnava eingesetzt. Diese Vorgangsweise stellt eine schwere Missachtung der Menschenwürde und damit der Menschenrechte dar.

Petition / Petition / Petición / Pétition / Petizione / Petitie / Petição / petícia / Petíció:

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Weitere Informationen / Further Information:

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"Bischofswahl" - Mit-reden statt Still-schweigen

Image Folgende Bischöfe müssen ihren Rücktritt gemäß dem Kirchenrecht in nächster Zeit dem Papst anbieten:

Egon Kapellari, Diözese Graz-Seckau, spätestens mit 12. Jänner 2011
Elmar Fischer, Diözese Feldkirch, spätestens mit 6. Oktober 2011 und
Alois Kothgasser, Erzdiözese Salzburg, spätestens mit 29. Mai 2012

Die Annahme des Rücktritts entscheidet der Papst frei, wann er will.

"Wir sind Kirche" lädt Sie ein, an einem Auswahlprozess mitzumachen!

Sie können mitwirken am Anforderungsprofil eines Bischofs für unsere Zeit. Wählen Sie sieben der 70 angebotenen Kriterien. Und Sie können einen Namen der Personen nennen, der Sie die Erfüllung des Anforderungsprofils zutrauen.

Das Ergebnis leiten wir in Summe anonymisiert an den Nuntius weiter. Hier können Sie teilnehmen.

 
Auftreten statt Austreten

Image Treuhand-Konto „Esperanza“ – Hoffungskonto

Sie wollen eine zeitgemäße Kirche im 3. Jahrtausend und daher Reformen in Fortführung des Zweiten Vatikanischen Konzils und erleben eher Schritte zurück als nach vor? Bevor Sie verärgert austreten, treten Sie gemeinsam und solidarisch mit Gleichgesinnten auf!

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