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Plattform »Wir sind Kirche«  Austria
Verein zur Förderung von Reformen in der römisch-katholischen Kirche
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Meinungen
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Ein widersprüchlicher Papst |
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| 01.04.2013, Adalbert Krims |
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Adalbert Krims In der- nach Eigendefinition - linken, marxistisch orientierten, überregionalen Tageszeitung "junge Welt" mit einem hohen Anteil an Hintergrundberichten und umfassenden Analysen erschien in der Nr. 75 vom 30./31. März 2013 nachstehender Artikel . Mehr über die Zeitung "junge Welt" finden Sie hier .
Hintergrund. Franziskus I.: Traditionalistische Katholiken gehen auf Distanz, Befreiungstheologen setzen ihre Hoffnung in ihn
Die Wahl des argentinischen Kardinals Jorge Mario Bergoglio und seine ersten öffentlichen Auftritte als Papst haben weltweit ein enormes Medienecho ausgelöst. Nachdem erstmals in der Neuzeit ein Papst zurückgetreten war, ist zum ersten Mal ein Lateinamerikaner (und Jesuit) zum Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gewählt worden. Bergoglio war schon als Erzbischof von Buenos Aires durch seinen bescheidenen Lebensstil und sein Eintreten für die Armen aufgefallen, was ihm dort auch den Namen »Kardinal der Armen« eingetragen hatte. Die Wahl des Papstnamens »Franziskus« (in Anlehnung an den Bettelmönch Franz von Assisi im Mittelalter) sowie bewußte Abstriche vom päpstlichen Pomp bei seiner Amtseinführung machten den Argentinier zusätzlich populär. Andererseits war der Beginn des neuen Pontifikats von der Diskussion über die Rolle des damaligen Jesuitenprovinzials Bergoglio während der Militärdiktatur in Argentinien überschattet. |
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Bergoglio: Das Recht, sich zu ändern |
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| 29.03.2013, José L. Caravias SJ |
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José L. Caravias SJ Der Jesuitenpater José L. Caravias erlebte Jorge Mario Bergoglio in der Zeit, in die Argentinische Diktatur mit harter Faust agierte als Provinzial. Er sieht die Begegnungen "als sehr wertvoll".
Ich bin beeindruckt, mit welcher Halsstarrigkeit man darauf besteht, weit zurückliegende angebliche Fehler, die man dem jüngst ernannten Papst Franciscus vorwirft, immer neu zur Sprache zu bringen. Jorge Bergoglio hat seine persönliche Geschichte, wie jeder Mensch, voll von Erfolgen, Problemen, Irrtümern und Zweifeln. Er hat seinen Charakter, sein Temperament und die Bürde seiner Vergangenheit. Aber wie alle Sterblichen hat er das Recht, Irrwege korrigieren zu können und die Wunden seiner Kämpfe zu heilen. |
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Franziskus: unbeugsam aber offen für Dialog |
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| 29.03.2013, Luis Zambrano |
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Luis Zambrano Luis Zambrano ist Befreiungstheologe, Dichter und Pfarrer von Pueblo de Dios in Peru. Seine Sicht zur Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum neuen Bisachof von Rom:
Verehrte Freunde und Freundinnen!
Die Wahl von Papst Franciscus war wahrhaftig eine Überraschung: da er Lateinamerikaner ist, da er dem Jesuitenorden angehört und auch wegen der ihm eigenen Lebensweise. Das bedeutet, dass es für die Kardinäle bei der Wahl Zeit war, die lateinamerikanische Kirche ernst zu nehmen, die in mehr als 500 Jahren zur Reife gekommen ist, mit ihrer eigenen Pastoral und Theologie sowie tausenden Märtyrern. So hat sie reichlich ihren Beitrag zur Universalkirche geleistet. |
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Hans Küng: Radikaler Wandel mit Franziskus |
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| 16.03.2013, Hans Peter Hurka |
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Hans Küng Friedhelm Hengbach Hier finden Sie zwei Interviews: Die Zeitschrift Publik-Forum intervietw den Schweizer Konzilstheologen Hans Küng zur Wahl von Jorge Mario Bergoglio zum Bischof von Rom und 3Sat den deutschen Sozialethiker und Jesuiten Friedhelm Hengsbach SJ.
Wolfgang Bergmann hat in seinem Blog positive Auftritte und Patzer gegenüber gestellt. Die Frankfurter Rundschau berichtet am 13. März 2013 darüber. Die Jesuiten veröffentlichen am 15. März 2013 eine Stellungnahme von P. Franz Jalics SJ. Er war einer der zweivon der Junta verhafteten Petres. "Warum der Papst Präsidentin Kirchner nicht mag", titelt Die Welt am 18. März 2013. Am 24. März 2013 berichtet Daniel Deckers in der renomierten Zeitschrift "Frankfurter Allgemeine " unter der Überschrift "Der Karneval ist aus" über die bisher sichtbaren äußerlichen Veränderungen im Vatikan und Gegenströmungen. |
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Kaplan Franz Sieder: Offener Brief an Papst Franziskus |
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| 15.03.2013, Franz Sieder |
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Franz Sieder Lieber Mitbruder Franziskus!
Ich spreche dich als Mitbruder an, weil sich die Priester zumindest in Österreich gegenseitig als Mitbrüder bezeichnen. Ich bin auch überzeugt, dass du diese hochtrabende Anrede „Heiliger Vater“ gar nicht willst.
Franziskus, ich möchte dir zuerst einmal gratulieren, dass du von den Kardinälen zum Oberhaupt der Katholischen Kirche gewählt worden bist. |
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