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Meinungen
Pfarrgemeinderatswahl als Paradigma kirchlicher Demokratie PDF Drucken E-Mail
14.04.2012, Maximilian Liebmann

Maximilian Liebmann
Maximilian Liebmann
„Es ist katholischer, mit dem Bischof in Irrtum als gegen den Bischof in die Wahrheit zu schreiten“. Dieses Motto wurde auf der berühmten, grundlegenden IV. Wiener Seelsorgertagung in der Zeit des Austrofaschismus, Anfang Jänner 1935, zum Grundprinzip österreichischer Pastoraldoktrin. Der bahnbrechende Wiener Pastoraltheologe und -praktiker Karl Rudolf hatte die Tagung initiiert und organisiert. Nicht weniger als 360 Priester aus acht Staaten und zwanzig Diözesen hatten sie, die zum förmlichen „Pastoralkonzil“ österreichischer Provenienz avancierte, frequentiert. Sie begann mit der religiösen Abendfeier in der Seipel-Dollfuß Gedächtniskirche und wurde vom Wiener Erzbischof Theodor Kardinal Innitzer eröffnet und geschlossen. Ihr Tagungsthema lautete zeitkonform: „Katholische Aktion und Seelsorge“. In seiner Eröffnungsansprache hatte der Kardinal die Marschroute des „Pastoralkonzils“ glasklar festgelegt: „Es ist wohl kaum jemand unter uns, der es nicht fühlte, dass uns in Österreich, aber auch darüber hinaus, im ganzen mitteleuropäischen, ja abendländischen Raum, die große Stunde der Katholischen Aktion geschlagen hat. Jetzt oder nie müssen wir sagen. “Normierend für das Laienapostolat wurde auf dem „Pastoralkonzil“ definiert: “Berufung und Sendung des Laien durch den hierarchischen Führer bilden jenes konstitutive Moment, durch das die Katholische Aktion aufgebaut wird“.

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"Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen!" (Apg 5, 29) PDF Drucken E-Mail
14.04.2012, Gerhard Hackl

Gerhard Hackl
Gerhard Hackl
1. Wenn Papst Benedikt XVI. einen radikalen Gehorsam einfordert, kann er nur einen solchen gegenüber Gott und nicht gegenüber Menschen meinen.

2. Jesus Christus war gehorsam gegenüber seinem Vater, aber wiederholt ungehorsam gegenüber den damaligen religiösen Autoritäten und sein Gehorsam ist allein beispielgebend für uns.

3. Wir müssen gehorsam gegenüber dem eigenen Gewissen sein. Denn durch das Gewissen spricht Gott zu uns.

4. Ein Gehorsam ohne Gewissen ist zutiefst unchristlich. Blinder und stummer Gehorsam ist nur in Diktaturen üblich und schärfstens zu verurteilen !

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Offener Brief an Kardinal Schönborn PDF Drucken E-Mail
13.04.2012, Peter Paul Karspar

Peter Paul Kaspar
Peter Paul Kaspar
Am 10. April 2012 hat Peter Paul Kaspar, Akademikerseelsorger in Linz, Autor, Musiker, Vorstandsmitglied der Pfarrerinitiative, der den „Aufruf zum Ungehorsam“ mitformuliert hat, nun nachstehenden offenen Brief an Kardinal Christoph Schönborn verfasst:

 

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Frohe und erfüllte Ostern! PDF Drucken E-Mail
05.04.2012, Hans Peter Hurka

Auferweckung im Dom zu Mainz
Auferweckung im Dom zu Mainz
Auferweckung in Byzanz
Auferweckung in Byzanz
Das wünscht allen Besuchern dieser Seite der Vorstand von "Wir sind Kirche" Österreich!

Wir haben nachstehende Osterwünsche erhalten, die wir gern auch weiter geben:

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Mitchristen,

1998 fand in Mainz der Katholikentag statt - an den ich mich noch recht gut erinnere. Er stand unter dem Motto "Gib Zeichen von eurem Hoffen".

Der Künstler Karlheinz Oswald gestaltete dazu eine Christusfigur - die heute im Mainzer Dom steht. Sie symbolisiert den auferstandenen Christus und wird deswegen auch als Auferstehungs-"Kreuz" bezeichnet (obwohl nur ein Pfahl im Hintergrund gestaltet ist). Die Figur ist hier zu sehen.

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Mehr Mut zur Wahrheit PDF Drucken E-Mail
03.04.2012, Anton Kolb

Anton Kolb
Anton Kolb
Der em. Grazer Theologe und Philosophie-Universitätsprofessor, Anton Kolb, hat auf den Hirtenbrief von Bischof Kapellari in einem Leserbrief reagiert. Dieser wurde leider nicht abgedruckt. Hier ist er zu lesen:

„Das führt zu Spaltung oder ist schon Spaltung“, 15.03.
Bischof Kapellari kritisiert in seinem Hirtenbrief sehr scharf die Kirchenreformer: „Das führt zur Spaltung oder ist schon Spaltung.“ „Hier droht ein Weg in die Sackgasse.“ Damit hat er vollkommen recht, allerdings in eigener Sache. Kapellari und Co. sollen nicht anderen in die Schuhe schieben, woran sie selber schuld sind. Die Spaltung kommt von der Kirchenleitung. Sie verwechselt Ursache und Wirkung. Als dauerhafter Reformverweigerer hat sie die diversen „Initiativen“ dagegen verursacht, die Kirchenkritiker, die die überwältigende Mehrheit der Gläubigen ausmachen, auf den Plan gerufen. Die Mehrheit schließt die Wahrheit nicht aus.

 

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