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Literaturtipps
In Gott leben ohne Gott PDF Drucken E-Mail
01.07.2011, Hans Peter Hurka

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Roger Lenaers
Der flämische Jesuit Roger Lenaers hat sein zweites Buch in deutscher Sprache vorgelegt. Nach Glaubensfragen im Buch „Der Traum des Königs Nebukadnezar. Das Ende einer mittelalterlichen Kirche“ geht es ihm nun um ethische Fragen. Sein Grundanliegen bleibt gleich. Der Wechsel von einem vormodernen, traditionellen Glaubensverständnis hin zu einem modernen, zeitgemäßen gläubigen Denken.

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Koller/Küng/Krizan; Die verratene Prophetie PDF Drucken E-Mail
18.07.2011, Hans Peter Hurka

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Erwin Koller
Hans Küng
Hans Küng
Peter Krizan
Peter Krizan
Die tschechoslowakische Untergrundkirche zwischen Vatikan und Kommunismus

Die verborgene Kirche in der Tschechoslowakei zur Zeit der kommunistischen Herrschaft wird oft als Untergrundkirche bezeichnet. Die "Samtene Revolution" von 1989 brachte diesen KatholikInnen nicht nur Befreiung, sondern auch neue Kontroversen und Verletzungen. Keiner hat dies so hart und bitter ausgesprochen, wie Dusan Spiner, Bischof der Verborgenen Kirche: "Man nannte uns auch die schweigende Kirche. Doch zum Schweigen brachte uns nicht die Kommunisten, sondern erst der Vatikan."

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Paul Weß, Gott, Christus und die Armen PDF Drucken E-Mail
18.07.2011, Hans Peter Hurka

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Paul Weß
Clodovis Boff wirft der Theologie der Befreiung vor, dass sie „die Armen an die Stelle Christi“ setzt, sodass „nicht Gott, sondern der Arme ... zum Wirkprinzip der Theologie“ wird. So werde „der Glaube ... in der Funktion für die Armen instrumentalisiert“ und „spielt die Transzendenz für diese Theologie eine geringe und unwichtige Rolle“.

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Ingeborg Schödl, Vom Aufbruch in die Krise PDF Drucken E-Mail
18.07.2011, Hans Peter Hurka

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Ingeborg Schödl
„Wäre die Kirche nur Menschenwerk, wäre sie schon längst zugrunde gegangen“, zitiert Ingeborg Schödl Kardinal König.

Die Autorin, ehemalige Redakteurin der Wiener Kirchenzeitung und Zeitzeugin über mehr als 65 Jahre hinweg spannt den Bogen weit. Sie beginnt in der Nachkriegszeit, lässt  den frischen Wind des Konzils die die Kirche fegen, beschreibt die erste nachkonziliare Zeit als „verpasstes Pfingsten“ und sieht die Kirche zuletzt im Rückwärtsgang. Schödl beschreibt die Geschichte interessant und mit spannenden einfachen Worten. Immer wieder flicht sie aber Lebensbiographien ein, von Menschen, die die Kirche dieser Zeit prägten.

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David Berger, Der heilige Schein PDF Drucken E-Mail
18.07.2011, Hans Peter Hurka

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David Berger
Lebenserfahrungen, hart und brutal, wie sie leider die Kirche ganz entgegen den Anliegen ihres Urhebers vermittelt.

Der Theologe David Berger ist schwul. Führende Kirchenvertreter nutzten seine sexuelle Orientierung, um ihn auf Spur zu halten. 2003 wird er zum Professor der Päpstlichen Akademie des heiligen Thomas von Aquin (Vatikan) ernannt. Berger war Herausgeber von „Theologisches“, der führenden Zeitschrift konservativer Katholiken.

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