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„Eucharistie in Zeiten des Priestermangels“ PDF Drucken E-Mail
07.11.2011, Peter Trummer
Peter Trummer
Peter Trummer
Dankanstöße für den Studientag in Linz am 5. November 2011

1.    Die Krise der Eucharistie ist nicht so sehr durch den Priestermangel verursacht als durch ein prekäres Gottesbild, welches das Kreuz Jesu als Opfertod und die Eucharistie als Messopfer deuten möchte. Die dafür aufgebotene Gebetssprache ist selbst für Insider/innen nicht selten unverständlich  bis abzulehnen , weil sie Versatzstücke längst vergangener Zeiten und Vorstellungen aneinanderreiht und damit einem menschen- und zeitgerechten Gottesdienst nicht gerecht wird, weswegen selbst der überwiegende Großteil der noch Kirchentreuen der Feier fern bleibt, von einer missionarischen Wirkung und Werbung noch gar nicht zu reden. 

2.    Paulus hat die Verständlichkeit der Gottesdienstsprache für die Außenstehenden und Nichteingeweihten (!) zur Norm erklärt bzw. für alles Unverständliche eine klare Übersetzung eingefordert. Nur dadurch kann das Verborgene eines Menschenherzens offengelegt werden, so dass es zur Erkenntnis und dem Bekenntnis kommt: Wahrhaft Gott ist in euch (1 Kor 14,25). D.h. Gotteserfahrung wird vor allem über eine verständliche, heilsame und heilende Sprachgemeinschaft vermittelt, nicht durch ein vermeintliches Kultmahl oder heilige Substanzen.

3.    Der Erfolg des frühen Christentums liegt aus historischer Sicht eindeutig in seinen Gemeinschaftsmählern. Dafür gab es zwar etliche Vorbilder im hellenistischen Vereinswesen oder im römischen Patronat, doch ließ die grenzüberschreitende Radikalität christlicher Geschwisterlichkeit und Nähe jede Konkurrenz weit hinter sich. Nur: Dass Jesus als testamentarische Geste überhaupt diese Form wählen konnte bzw. die Gemeinden sein Vermächtnis auch übernahmen, hängt mit seiner überzeugenden Tischgemeinschaft mit Zöllnern und Sünder/inne/n zusammen, in der er die von ihm geglaubte und verkündete Güte Gottes den Mitmenschen körperlich/ emotional näherbringen wollte. Das ist der eigentliche Sinn von: Das ist mein „Leib“, d.h. das ist mein Wesen, mein Selbst, mein weiteres Sein mit euch, in euch!

4.    Grundprinzip der Eucharistie ist nicht die (allein durch das römisch-katholische Amtsprinzip zu garantierende) „Realpräsenz“ , sondern das gemeinsame Tun (so die Wortbedeutung von Liturgie) aller Gläubigen: Ihr besinnender, singender, hörender, dankbarer und vor allem rücksichtsvoller Umgang miteinander und vor Gott im Namen Jesu intensiviert sich unüberbietbar im Miteinander-Essen. Dadurch werden sie, die bereits in den Leib Christi hinein getauft sind, immer mehr in Freude und Leid zum Leib (Christi) mit vielen Gliedern im Einzelnen verbunden (1 Kor 11,12-27). Ihre Feier bleibt jedoch nicht auf die Feiernden beschränkt, sondern dankt für das Heil der ganzen Welt bzw. fühlt sich der Erlösung der gesamten Schöpfung verpflichtet, weswegen sie grundsätzlich auch allen Menschen offen steht.

5.    Eucharistie ist nicht von den Kirchen zu verwalten oder zu disziplinieren. Menschen, die das Brot oder den Becher des Herrn unwürdig (das heißt rücksichtslos) essen bzw. trinken, schaden sich selbst (1 Kor 1,27ff), worauf auch die Kirchen hinzuweisen haben. Allerdings gilt dies auch und vor allem hinsichtlich der eigenen fehlenden kirchlichen Einheit! Doch wird Christus im Mahl nicht gegessen, sondern er ist der Gastgeber, der dankbares Brotbrechen und Miteinander-Teilen über alle Grenzen hinweg ermöglicht. Es sind nicht die Zeichen selbst, sondern das, was mit ihnen getan wird, wodurch das gemeinte Heil glaubhaft vermittelt wird (d.h. Anschauung und Anbetung allein genügen nicht, denn ohne Brechen und Teilen kommt die jesuanische Botschaft nicht sinngemäß durch).

6.    Im kirchlichen Altertum und Mittelalter hat sich gegen die Bibel, die nur einen Mittler zwischen Gott und den Menschen kennt (1 Tim 2,5) ein beamtenmäßiges Priestertum etabliert, das Gnade gegen Geldleistung eintauscht. Nicht umsonst entlarvt sich selbst die Form der Hostien in tiefenpsychologischer Kritik als Geldstück, während der Wein der Freude als klerikales Privileg vereinnahmt wird, das Laien gar nicht zusteht. Und wieso meinen Priester selbst heute noch, ihre priesterliche Vollmacht durch gemeinsames Handausstrecken „konzelebrieren“ zu sollen bzw. sich nur selbst vom Tisch des Herrn bedienen zu können, während die Gläubigen von ihnen oder ihren Helfer/inne/n  „abgespeist“ werden (z.T. in absurdesten Demutsgebärden wie im Knien oder mit weit aufgerissenem Mund)?

7.    Signifikant für das Konglomerat an Missverständnissen sind u.a. das ständige Bemühen von Schuldgefühlen auf Seiten der Gläubigen , die ausschließlich priesterliche Vereinnahmung des Geistes  bzw. Segensvermittlung  oder „Absolution“  durch die Amtsträger. Auch das „O Herr ich bin nicht würdig“ fügt sich in diesen Kontext ein.

8.    Zudem leidet das katholische Priestertum (wie die Hierarchie insgesamt)  immer noch an den alten Vorurteilen der römischen Kultur und Gesellschaft: Danach verdirbt Sexualität Lebensmittel (weswegen nur keusche Nonnen- oder Priesterhände das eucharistische Brot berühren sollten); die Ehe dient der legitimen Kinderzeugung, während Mann sich Befriedigung auch auf jede andere Weise beschaffen kann, nur darf der sozial Höhere sich nicht penetrieren lassen ; Legionäre sind eheunfähig, aber ihr Konkubinat wird als reichsstabilisierend begrüßt usw. Nicht zuletzt motivieren diese blinden Flecken bis heute den klerikalen Missbrauch, nicht nur in sexuellen Belangen.

9.     Die heutige Exegese geht vom doppelten Ursprung der Eucharistie aus.  Demnach wurden zuerst die sonntäglichen Feiern als Brotbrechen praktiziert und nur das jährliche Pesachmahl als Abendmahl. Erst Paulus hat jedes Herrenmahl auf den Tod Jesu verpflichtet, um die Rücksichtnahme auf die Schwachen einzufordern (1 Kor 8,11; 11,26). Allerdings hat er damit auch höchst depressive Elemente ins Amts- und Sakramentenverständnis eingebracht, was durch die Reformation keineswegs zu überwinden war. Auch die orthodoxen und orientalischen Kirchen hat anscheinend die Aufklärung bis heute noch nicht berührt, weswegen eine Reform der Eucharistie nicht nur gesamtkirchlich, sondern auch ökumenisch dringend ansteht.

10.    Die Evangelisten haben bei der Abfassung der Passionsgeschichten aus der liturgischen Überlieferung ihrer Gemeinden geschöpft und dieser durch ihre Einbindung in die Evangelien einen neuen Rahmen und Sinn gegeben. Das: Tut dies zu meinem Gedächtnis (1 Kor 11,24f) ist ursprünglich an die ganze (!) Gemeinde gerichtet, nicht an die Apostel im Abendmahlsaal.  

11.    Die Ikonographie der Eucharistie aus den ersten fünf Jahrhunderten bezieht sich ausschließlich auf die wunderbaren Speisungen (nicht „Brotvermehrungen“), und nicht auf das Abendmahl. So zeigen die Katakomben, Tabgha oder auch Ravenna immer Brot und Fisch, (nicht Brot und Wein) . Das nachösterliche „Mahl der Sieben“ (Joh 21) kann in der Praxis auch Käse, Oliven, Trauben usw. umfassen. Auch ist im Abendmahl das Gewächs des Weinstocks (Mk 14,25 u.a.) keineswegs auf Alkohol abonniert, die Blutsymbolik durch das semitische „Traubenblut“ (für Wein) einigermaßen vor abendländischen Fehldeutungen geschützt u.a.m.

12.    Die gesamte Feier der ganzen Gemeinde stiftet (oder verunmöglicht) bzw. verdichtet die geistige und geistliche Gegenwart Christi. Jedoch ist der Einsetzungsbericht als Schriftlesung kein Rollenskript für eine priesterliche Funktion („in persona Christi“). Er muss auch nicht in jedem „Hochgebet“ (schon wieder ein klerikales Podest?) vorhanden sein  Zudem setzt selbst die lateinische Liturgie (und nicht nur die Ostkirche) vor allem auf die darauffolgende „Epiklese“ und formuliert dabei ähnlich wie in der Taufwasserweihe , ohne dass mit dem Taufwasser eine ständige Anbetung verbunden wäre. Es erweist seine Qualität, wie jedes Sakrament, durch den entsprechenden Gebrauch der Materie! Bis zum Konzil war übrigens sogar das Vaterunser innerhalb der Liturgie allein dem Priester vorbehalten, weil die Brotbitte im Abendland vorwiegend eucharistisch gedeutet wurde und das priesterliche Monopol in keinster Weise aufgeweicht werden sollte.

13.    Es gibt jedoch keine höhere christliche Würde als Laie, nämlich Angehörige/r des Gottesvolkes  zu sein. Dies werden wir allein durch die Taufe. Was bedeutet: Kein anderes Sakrament, auch nicht das der Weihe, kann jemals die Würde und Verpflichtung aus der Taufe ersetzen oder überbieten. Diese ausschließlich als allgemeines „Priestertum“ abzuwerten ist in sich schon eine Infamie zugunsten des eigenen Standesbewusstseins.

14.    Der heutige Engpass in Sachen Eucharistie ist das Ergebnis vieler Zuspitzungen bzw. Verkennungen: z.B. Abwertung des Wortgottesdienstes, ausschließliche Konzentration auf den Priester bzw. auf die eucharistischen Gaben oder bestimmte Augenblicke der Feier. Diese denkerischen Engpässe führen in der heutigen Praxis zur wechselseitigen Entfremdung der Gottesdienstgemeinden und ihrer immer weniger und älter werdenden Priester. Damit verkommt auch die ausschließlich priesterliche Leitung zum formal-rechtlichen Prinzip, ebenso die gebetsmäßige Einbindung von Papst und Bischöfen ohne erkennbare pastorale Konsequenzen.

15.    Das Neue Testament kennt keine Kultpriester, sondern nur wirksame Kräfte, Heilungscharismen, Funktionen des Steuerns, der zuvorkommenden Unterstützung (1 Kor 12,28) bzw. des Tröstens, Bittens, Ermahnens (parakaleín) usw., aber um Gottes willen kein  „(Hinunter)Beherrschen“  – (kata)kyrieúein  , denn Jesus hat sich eindeutig über das Dienen definiert.   Auch ist die Übersetzung: „Wir bitten euch an Christi Statt“ (2 Kor 5,10) eine deutsche Eigenheit, die gesamtkirchlich nicht geteilt wird. Der Text heißt schlicht: Wir bitten euch für Christus…  

16.    Die beliebte Auskunft einer „Stellvertretung“ (wurzelnd im vermeintlich stellvertretenden „Sühneleiden“ Jesu) entspricht nicht den biblischen Ursprüngen (für unsere Sünden, für viele, für alle, für uns), sondern trägt ein neuzeitliches (!) deutsches Rechtsmodell in die biblischen Texte ein, die mit diesen Formeln irgendeinen existentiellen Sinn aus Jesu Geschick für uns zu vermitteln suchen.

17.    Der „Einsetzungsbericht“ ist eine Schriftlesung, welche das Tun der Gemeinde begründet. Der Priester kann damit das Göttliche/ eigentlich Geistige/ Geistliche, um das alle bitten müssen, nicht herbeirufen. Laien, und vor allem auch die Frauen unter ihnen, sollten bei ihrem gemeinsamen Tun im Namen Jesu nicht mehr in diese Falle tappen (wollen).

18.    Denn „Vorstehen“ bzw. „Leiten“ sind höchst problematische Umdeutungen dessen, was mit christlicher Vor- und Fürsorge (proístēmi) füreinander eigentlich gemeint ist. Auch gibt es in einer geschwisterlichen Gemeinschaft im Namen Jesu keine Amtsvollmacht (exousía bzw. potéstas) im Sinne römischer Reichsverwaltung und Politik, sondern sie versteht sich als Erlaubnis bzw. Freiheit das zu tun, was heilsame Veränderung und Wandlung der Menschen bewirkt.  

19.    Die Taufe als Ursakrament darf nicht als Instrument zur Kirchendisziplin missbraucht werden. Das Exerzieren des römischen Fahneneides (sacramentum) im Sinne von Befehl und Gehorsam zwischen Offizieren und Gemeinen („Taufgelübdeerneuerung“) verkennt die Botschaft der Osternacht und fordert stattdessen naive Hörigkeit ein.  Biblisch meint Gehorsam jedoch: ‚hören von jemandem‘ (hypakoúein), wobei eindeutig Gott die Bezugsinstanz ist, nicht Menschen (Apg 4,19). Die absurden Zuspitzungen des kirchlichen und militärischen Gehorsams durch Augustinus, Ignatius oder den Absolutismus sind das absolute Gegenteil davon.

20.    Von da her deklarieren sich auch alle kirchlichen Unterdrückungen und Ausschlüsse von Frauen in jesuanischen Sicht und Sprechweise als vom Satan (!) gebundene Fessel (Lk 13,16), die sofort und bleibend zu lösen ist, um die durch die Taufe geschenkte Einheit auch der Geschlechter in Christus (Gal 3,28) endlich zu verwirklichen.

21.    Die Gläubigen sollten als Zeichen ihrer Mündigkeit und gesamtkirchlichen Verantwortung für das Volk Gottes als Leib Christi an einem auszurufenden Solidaritätssonntag den Kommunionempfang geschlossen verweigern. Mit Endlosdiskussionen um priesterlose Gottesdienste, Tischgemeinschaft mit anderen christlichen Kirchen oder wiederverheirateten Geschiedenen macht sich unsere Kirche vielfach zum Gespött vor der Welt und schuldig vor Gott und den Menschen.  

22.    Apropos Menschenrechte! Sie sind auch und in der Kirche unveräußerlich und indispensabel, z.B. ist christliche oder priesterliche Loyalität bzw. Papsttreue nicht durch existenzbedrohende Abhängigkeiten zu erzwingen.

23.     Pfarrzusammenlegungen sind ein ökologischer, spiritueller und sozialer Wahnsinn: Kein Priester kann mehrmals am Tag dieselben Mysterien vor Menschen feiern, die er immer weniger kennt oder seelsorgerlich betreuen kann.

24.     Die christlichen Gemeinschaften und Hauskirchen sollen alternative sakramentale Mahlfeiern einüben. Wo der Einsetzungsbericht unverzichtbar scheint, sollte er als Lesung ausgewiesen sein, um unnötige kirchliche Grenzverletzungen zu vermeiden.

25.     In Summe: Eucharistie heißt segnend und dankend Essen und Trinken im Namen Jesu miteinander teilen. Wenn die Kirche dabei zu spät kommt, wird sie als Salz, das dumm gemacht wurde (Mt 5,13), weiterhin von den Menschen aus- und niedergetreten werden.  

Anmerkungen:

1)  Eine Stelle wie: „Demütig bitten wir dich, dein heiliger Engel möge dieses Opfer vor deinen himmlischen Altar emportragen…“ hinterlässt Fragen wie: Wie verhält sich dieser dann zu den „Chören der Engel“ u.a.m.? – Werden da nicht insgesamt merkwürdige „Thronsaalvorstellungen“ in die Transzendenz projiziert?

2)  Das problematische Opferungsgebet: „Der Herr nehme das Opfer an aus deiner Hand…“ sollte schon am Konzil eliminiert werden, blieb jedoch durch persönliche Intervention des Papstes erhalten.   

3)  Ihre massive substanzmäßige Deutung geht konform mit dem abendländischen Judenhass und den Legenden um Hostienschändung usw., zudem wird die spätere Fronleichnamsprozession zum Kampfmittel der Gegenreformation.

4)  Selbst das Kyrie eleison, ursprünglich ein Huldigungsruf, wird nach dem Schuldbekenntnis (Confiteor) noch als Erbarmensbitte umgedeutet. Auch die Begräbnisliturgie, die noch immer mehr Öffentlichkeit erreicht als jeder Sonntagsgottesdienst, krankt vor allem an dieser Sicht der Dinge bzw. versäumt die Chance, auch Fernstehende einzuladen, den gütigen Gott Jesu (neu) kennen zu lernen.

5)  Der Herr sei mit euch – und mit deinem Geiste!
 
6)  „Es segne euch…“. Braucht der Priester den Segen nicht?

7)  So die klassische Beichtformel: „Ego te absolvo a peccatis tuis…“. Jesus war bescheidener: Deine Sünden werden / bzw. sind dir (bleibend) vergeben (z.B. Mt 9,2.5; Lk 5,20.23).

8)  Auch das Papsttum hat mehr von Augustus gelernt als von Jesus. Vgl. P.T., Bruder Papst, in: Das ist mein Leib. Neue Perspektiven zu Eucharistie und Abendmahl, Düsseldorf: Patmos 2005, 183-198.

9)  Vgl. P.T., „Ein Freund von Zöllnern und Sündigen“ (Mt 11,19/ Lk 7,34). Prostitution – eine Randglosse des Neuen Testaments?, in: Hetären.Gespräche, hg.v. Peter Mauritsch (im Druck).

10) So schon Hans Lietzmann, Messe und Herrenmahl (1926).

11) Bildmaterial bei P.T., Das ist mein Leib.

12) So schon in der Didache, der ältesten christlichen Schrift außerhalb des Neuen Testaments. Auch die von Rom offiziell anerkannte assyrische Anaphora (Kanon) des Addai und Mari enthält keinen Einsetzungsbericht.
 
13) Descendat in hanc plenitudinem fontis virtus spiritus sancti… Es steige herab in diese Quellenfülle Kraft Heiligen Geistes…

14) Griechisch: Laós. Das Wort begegnet auch in Namen wie Nikolaus („Das Volk siegt“) oder der Hetäre Lais, („der allgemein Bekannten“). Hebräisch ist von qahál die Rede: die zur Versammlung Auf- oder Herausgerufenen, genau dasselbe, was die griechische Ekklesía eigentlich meint.

15) Vgl. z.B. Mk 10,42; 2 Kor 1,24.

16) Mt 20,26; Mk 10,45.

17) Liedtexte wie „Fest soll mein Taufbund immer stehen“ bzw. „und folgsam ihren Lehren“ sind eine Zumutung.


Zur Person:

Dr. Peter Trummer ist em. Universitätsprofessor für Bibelwissenschaft der katholisch-theologischen Fakultät der Karl Franzensuniversität Graz.


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