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Plattform »Wir sind Kirche«  Austria
Verein zur Förderung von Reformen in der römisch-katholischen Kirche
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| 01.09.2009, Dr. Paul Weitzer |
- Der neue Diözesanbischof von Trier, Stephan Ackermann, neutralisiert eine Entscheidung der deutschen Bischofskonferenz, stellt sich hinter den kritisierten Aids-Pfarrer Stefan Hippler und belässt ihn im seinem besonderen Amt.
- Der neue Abteilungsleiter des Seelsorgeamtes der Erzdiözese Salzburg, Dr. Sebastian Schneider, spricht sich für die Zulassung von Frauen zum Priesteramt aus.
- Die bekannte US-Benediktinerin und Autorin Sr. Joan Chittister stellt sich öffentlich voll hinter die Ordensfrau Luise Akers und ihre Befürwortung der Frauenpriesterweihe.
- Pfarrer Stefan Hippler ist seit Jahren in Südafrika in der Aidshilfe tätig. Mit seiner öffentlichen Forderung, der Papst solle den Gebrauch von Kondomen wenigstens für Ehepaare zulassen, ist er in Rom mehrmals angeeckt. Die deutsche Bischofskonferenz gab vor drei Monaten bekannt, Hipplers Vertrag in Südamerika werde nicht mehr verlängert. Der neue Diözesanbischof von Trier, Stephan Ackermann, neutralisiert diese Entscheidung, stellt sich hinter den kritisierten Aids-Pfarrer und belässt ihn im seinem besonderen Amt. Das Internetjournal „capedown-online“ reagiert darauf mit „großer Freude“. (JA 13.9.09)
- Im jüngsten Informationsblatt des Salzburger Seelsorgeamtes schreibt Schneider: „Die Weihe von Frauen als die ‚Erlösung’ der Pfarrverbände? Da kann es verschiedene Meinungen geben…Für mich ist die Zulassung beider Geschlechter zum Weiheamt in der Kirche nicht mehr zu diskutieren. Es müsse gehandelt werden.“ (JA 20.9.09)
- Das Redeverbot für Sr. Akers sei falsch: „Die andauernde Unterdrückung von Denkern, welche die Diskussion und das Studium der Rolle der Frau in Kirche und Gesellschaft fordern, würde das Gegenteil bewirken …. Das Unterdrücken des Nachdenkens sei für die Kirche eine gefährliche Sünde.“ (JA 20.9.09)
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