Die römisch-katholische Kirche in Uruguay hat sich für ungeahndete Fälle von sexuellem Missbrauch durch Priester entschuldigt.

Man fühle „Schmerz und Scham“ über die „abscheulichen Akte“, hieß es in einem am 14. April auf der Webseite der Bischofskonferenz veröffentlichten Statement. Dem Schreiben waren Medienberichte über Übergriffe durch Priester vorangegangen. Die Taten sollen vor 20 Jahren begangen sein und wurden wegen Verjährung nicht bestraft. Die Bischofskonferenz teilte mit, die Kirche habe Berichte über das Schicksal dreier Opfer erhalten, die in ihren Jugendjahren von Priestern missbraucht worden seien. In der Folge sei ein Geistlicher zurückgetreten und ein weiterer sei nach Ermittlungen entlassen worden, sagte Weihbischof Milton Troccoli. (http://www.nzz.ch vom 15. 4.)

 

 

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