Innerkirchliche Reformansätze: (Frauen, Zölibat, wiederverheiratet Geschiedene, Moral…)

Weitere deutsche Bischöfe haben angekündigt, die Kommunion für evangelische Ehepartner im Einzelfall zuzulassen: der „Ökumene-Bischof“ Gerhard Feige, der Hamburger Erzbischof Stefan Heße und der stellvertretende Vorsitzende der Bischofskonferenz Franz-Josef Bode. Der Magdeburger Bischof Feige erklärte, er bereite derzeit ein Schreiben vor, in dem er den Priestern seines Bistums die Beachtung der Orientierungshilfe der deutschen Bischofskonferenz nahelegt. Der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode will die Kommunion ebenfalls in Einzelfällen öffnen. Auch der Hamburger Bischof empfiehlt den Seelsorgern in seiner Diözese in einem Schreiben die Orientierungshilfe. Er persönlich sehe in dem dort angedeuteten Weg eine Möglichkeit, wie es zu einem verantworteten Sakramentenempfang im Einzelfall kommen könne, schreibt Heße. Auch aus Paderborn war bekannt geworden, dass Erzbischof Hans-Josef Becker in Einzelfällen die Teilnahme protestantischer Ehepartner an der Kommunion ermöglichen wolle. Die deutschen Bischöfe hatten in einer im Februar mit Dreiviertel-Mehrheit verabschiedeten „Orientierungshilfe“ betont, evangelische Ehepartner könnten im Einzelfall und unter bestimmten Voraussetzungen die Kommunion empfangen. Jeder Bischof soll selbst über den konkreten Umgang mit dem Thema in seiner Diözese entscheiden. (kap u. vn v. 3. 7.)

 

Der irische Kurienkardinal Kevin Farrell, der Leiter der Großbehörde für Laien, Familie und Leben, hat eingeräumt, dass Priester keine Erfahrung hätten, um Paare auf die Ehe vorzubereiten. „Sie kennen vielleicht die Moraltheologie und die Dogmatik in der Theorie, aber das dann jeden Tag in die Praxis umzusetzen... sie haben keine Erfahrung“. „Irish Times“ zitierte aus einem Interview, das Farrell der Zeitschrift „Intercom“ gegeben hatte. Er äußerte sich auch über Klerikalismus und Frauenweihe: Auch Papst Franziskus habe erkannt, „dass die römische Kurie mit Klerikern überladen ist, aber so sollte es nicht sein […] Administrative Funktionen innerhalb der Kirche kann jeder erfüllen […] Sie können auch von Laien wahrgenommen werden." Allmählich und „unbemerkt“, habe Franziskus „Frauen in Machtpositionen gebracht". Vor einer Frauenweihe müssten zuerst die klerikalen Strukturen verändert werden, sonst sei die Frauenweihe „keine Lösung für die Kirche, denn wenn man Frauen nur ordiniert, wird man sie isolieren, wenn man einfach nur das System weiterführt, wenn man die Strukturen nicht verändert". (Irish Times u. vn v. 3. 7.; JA v. 15. 7.)

 

Der neue Präfekt des vatikanischen Medien-Dikasteriums heißt Paolo Ruffini und ist der erste Laie, der ein vatikanisches Dikasterium leiten wird. Im Interview mit Vatican News erzählt der neue Präfekt, warum Papst Franziskus seiner Meinung nach diese Wahl getroffen hat: „Der Ruf des Papstes hat mich selbst wohl am meisten überrascht. Und mir ist natürlich klar, dass mich eine so große Aufgabe unweigerlich an meine Grenzen stoßen lassen wird; dass ich nur auf die Gnade Gottes vertrauen kann. […] Eine Reform ist ein gemeinsamer Weg: man muss für alle ein offenes Ohr haben, die anderen mit einbeziehen. Und das bedeutet natürlich auch, dass man bereit sein muss, Veränderungen anzunehmen; dass man weiß, wie schön der Inhalt dessen ist, was wir den Männern und Frauen unserer Zeit mitteilen. Das ist die große Aufgabe, zu der uns die Kirche gerufen hat. [… Das Wort] ‚Reform‘ darf keine Angst machen, wie Papst Franziskus gesagt hat: es bedeutet nicht, dass man die Dinge  ‚übertüncht: Reform bedeutet, dass man den Dingen eine andere Form gibt, sie anders organisiert.‘ Das ist es, worum der Papst uns bittet,“ so Ruffini im Interview. (vn v. 6. 7.; JA v. 15. 7.)

 

Über seine Rolle als Bischof meint der neue Bischof von Hildesheim, Pater Heiner Wilmer: „Ich glaube, man ist nur dann wahrhaftig ein Lehrender, wenn man zunächst ein Hörender ist. So verstehe ich auch meinen Bischofsdienst: dass ich viel öfter und länger hinhören sollte, als ich spreche und lehre.“ Besonders will er den Jugendlichen zuhören: „Das tut der Kirche gut. Sie sind unverstellter, sehr kreativ. Junge Menschen fragen kantiger, fragen eher, was habe ich davon, was bringt mir der Glaube, was habe ich überhaupt von Kirche. Diese Fragen klingen für manche vielleicht platt, das sind sie aber nicht. Sie sind ehrlich, und sie brauchen eine Antwort.“ (vn v. 10. 7.)

 

Bischof Gebhard Fürst vom Bistum Rottenburg-Stuttgart setzt die von der Deutschen Bischofskonferenz veröffentlichte Orientierungshilfe zum Kommunionempfang in konfessionsverbindenden Ehen in Kraft. Die neuen Regeln seien von „hoher theologischer Qualität“ und sie gehen sehr sensibel mit den Fragen und Nöten der betroffenen Familien um. „Wenn wir uns nach dieser Orientierungshilfe richten, dann werden wir die Situation der konfessionsverbindenden Ehepaare entscheidend verbessern können und dennoch den gültigen Rechtsrahmen unserer Kirche nicht verletzen“. Laut Statistik für das Jahr 2016 machten diese in der Diözese Rottenburg-Stuttgart 45 Prozent der Eheschließungen aus. Die deutschen römisch-katholischen Bischöfe hatten in ihrem im Februar mit Dreiviertelmehrheit verabschiedeten „Orientierungshilfe“ betont, evangelische Ehepartner könnten unter bestimmten Voraussetzungen die Kommunion empfangen. Jeder Bischof kann selbst über den konkreten Umgang mit dem Thema in seiner Diözese entscheiden. Mehrere Ortsbischöfe hatten in den vergangenen Tagen erklärt, die Orientierungshilfe umzusetzen. (kna u. vn v. 13. 7.)

 

Für den deutsch-stämmigen Bischof Johannes Bahlmann der Diözese Òbidos im Amazonas-Gebiet kann seine Diözese ein Vorbild sein, wenn im Oktober 2019 die Amazonassynode in Rom stattfindet: Das Thema heißt „Amazonien – Neue Weg für die Kirche und eine ganzheitliche Ökologie“. Es gehe darum, „neue Wege für Kirche zu finden. Man hätte es ja auch so formulieren können: ‚Neue Wege der Kirche‘. […] Wie können wir in der Evangelisierung und Pastoral neue Wege gehen, neue Formen finden, damit wir dem gerecht werden, was unser Missionsauftrag, unser Sendungsauftrag von Jesus Christus ist?" Dem nachzukommen, gestaltet sich im Amazonasgebiet nicht leicht. Allein das Bistum Óbidos erstreckt sich über eine Fläche von fast 200.000 Quadratkilometern – etwa halb so groß wie Deutschland – mit nur etwa 30 hauptamtlichen Priestern. Bei der Amazonassynode geht es auch die Aufgaben von Laien in der Kirche. In seinem Bistum, erzählt Bischof Bahlmann, können nur 15 Prozent der Gemeinden jeden Sonntag Eucharistie feiern. „Wir haben praktisch in jeder Gemeinde einen sogenannten Gemeindeleiter oder Koordinator. Wie viele Gemeindemitglieder Verantwortung tragen, hängt von der Größe der Gemeinde ab. […] Es sind oft Ehrenämter, die mit großer Freude übernommen werden. Wir sehen aber auch die Herausforderung, dass noch besser geschult werden muss, es muss eine bessere Kommunikation geben.“ Er fordert auch bessere Strukturen: Es braucht kleinere Pfarreien, um gute Seelsorge zu garantieren und mit den Menschen zu sein. „Wenn es eine Riesenpfarrei ist, besteht die Gefahr, dass es sehr anonym bleibt – dann wird es Masse. Wir versuchen gerade den umgekehrten Weg zu gehen, kleinere Einheiten für die Menschen zu schaffen. Dadurch sollen die Menschen die Kirche wirklich erfahren, spüren und sehen können", so Bischof Bahlmann. Die weiteren wichtigen Themen sind für ihn die Armut der Ureinwohner und die Ökologie. (vn v. 21. 7.)

 

Dürfen evangelische Ehepartner von Katholiken die katholische Kommunion empfangen? In dieser Frage bleiben die bayerischen Bischöfe uneins. Der neue Würzburger Bischof Franz Jung dagegen schaffte bereits Tatsachen: Bei einem Gottesdienst für Ehejubilare im Kiliansdom lud er ausdrücklich auch katholisch-evangelische Ehepaare zur gemeinsamen Eucharistie ein. Damit folgt er als einziger bayerischer Bischof dem DBK-Vorsitzenden und Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx. (dpa u www.sueddeutsche.de v. 25. 7.)

 

Der wegen Missbrauchs angeklagte emeritierte Erzbischof von Washington, Theodore McCarrick (88), gehört nicht mehr dem Kardinalskollegium an. Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch McCarricks angenommen. McCarrick darf keine öffentlichen Auftritte mehr wahrnehmen und soll als Buße an einem Ort verweilen, den der Vatikan noch bestimmen wird. Dort soll er bis zu seinem Prozess bleiben. Ihm wird vorgeworfen, vor dreißig Jahren als Pfarrer mindestens einen Minderjährigen sexuell missbraucht zu haben. (vn v. 28. 7.)

 

Ein feministischer Spruch prangt auf dem Baugerüst des Innsbrucker Doms. Die Innsbrucker Künstlerin Katharina Cibulka ließ auf eine Staubschutzplane den Spruch „Solange Gott einen Bart hat, bin ich Feminist“ sticken. Die Kunstaktion erfolgte mit Zustimmung von Bischof Hermann Glettler und Generalvikar Florian Huber. Sie ist Teil des Projekts „Kunstraum Kirche“. Mit dem Ausspruch auf dem Dom will Cibulka jedoch nicht provozieren, sondern sensibilisieren, wie sie sagt. Der Spruch stamme auch nicht von ihr, sondern sei eine der Antworten, die sie auf die Frage erhalten habe, ob es Feminismus heute noch brauche und ob es noch wichtig sei, sich für Gleichberechtigung einzusetzen. Die Installation an der Domfassade ist die fünfte einer Serie zum Thema „Wie lange“ und die vierte in Tirol. (tirol.orf.at v. 28. 7.)

 

Der koptische Papst-Patriarch Tawadros II. hat jüngst Österreich besucht. Dabei ist er mit Kardinal Christoph Schönborn zusammengetroffen und hat das Schloss Obersiebenbrunn besucht, das seit einigen Jahren ein koptisches Kloster ist. Ägyptens Medien würdigten am 16. Juli den offiziellen Besuch des Oberhaupts der koptisch-orthodoxen Kirche in Österreich. Zu einem Fest der Verbundenheit zwischen koptisch-orthodoxer und römisch-katholischer Kirche wurde am 29.Juli die Weihe der dritten koptischen Kirche in Graz durch Papst-Patriarch Tawadros II. (JA v. 29. 7.)

 

Burgenlands evangelischer Superintendent Manfred Koch und Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics haben gemeinsam mit Gläubigen eine ökumenische Wallfahrt auf den Spuren Martin Luthers und der Hl. Elisabeth von Thüringen unternommen. (JA v. 29. 7.)

 

Der frühere Leiter der Vatikan-Behörde für Gesetzestexte, Kardinal Francesco Coccopalmerio (80), hat vorgeschlagen, aktiven Klima- und Umweltschutz im römisch-katholischen Kirchenrecht festzuschreiben. Demnach solle es zur „schwerwiegenden Pflicht“ aller Gläubigen werden, nicht nur Umweltschädigung zu unterlassen, sondern im Alltagsverhalten und durch besondere Initiativen den gemeinsamen Lebensraum Erde zu verbessern. Coccopalmerio äußerte sich auf einer Tagung zum Thema „Verstärkte Investitionen kirchlicher Stellen als Beitrag zur Energiewende“. Papst Franziskus hatte mit seiner Enzyklika „Laudato si“ (2015) und bei zahlreichen anderen Gelegenheiten die Verantwortung von Katholiken für die Schöpfung und den Klimawandel betont. (JA v. 29. 7.)

 

 

 

Weitere aktuelle Hoffnungszeichen

  • Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben 17 christliche Kirchen und Kapellen sowie einen Hindu-Tempel offiziell als Kultstätten anerkannt. In einem Festakt im Herrscher-Palast am 21. September unter dem Titel „Ein Ruf zur Harmonie“ setzte das Department of Community Development (DCD) einen neuen rechtlichen Rahmen für Religionsgemeinschaften in Kraft. Dieser sichert gleiche Rechte im Rahmen der geltenden Gesetze zu. Vertreter der indischen Communiy in den VAE würdigten den Schritt als weiteres Zeichen für ein Klima der Toleranz und des Dialogs. Der Vorsitzende des DCD, Mugheer Al Khaili, erklärte, die Emirate seien ein „Platz für alle“. Abu Dhabi sei ein führendes Modell der Toleranz und Koexistenz. Angesichts der Tatsache, dass der Großteil der Bevölkerung aus Ausländern bestehe, seien die VAE um die Einheit des Landes und die Inklusion aller bemüht, die zu seiner Entwicklung beitragen, so Al Khaili. (kna u. vn v. 1. 10.)

     

  • Eine Gruppe von Frauen, darunter zahlreiche Ordensschwestern, fordert das Stimmrecht für Frauen bei Bischofssynoden. Drei Tage vor der Amazonassynode, findet dazu eine Veranstaltung in der Bibliotheca Valcelliana in Rom statt. Die Schweizer Ordensfrau Irene Gassmann, Priorin des Benediktinerinnenklosters Fahr, sprach bei einer Pressekonferenz in Rom von „Geschlechterdiskriminierung“: „Ich denke, dass gerade zu einer Synode, wo es um Themen geht, die das ganze Volk Gottes in einer Region oder auch weltweit betreffen, die Frauen da auch dazugehören und die Erfahrungen der Frauen. Wenn das einfach nicht einbezogen wird, dass die Frauen dann auch mitbestimmen können, denke ich, vergibt sich die Kirche auch eine riesige Chance, wenn sie auf dieses Potenzial verzichtet. Und zudem geht es auch um eine Gleichberechtigung. Wenn es möglich ist, dass ein Ordensmann, der nicht Priester ist, bei der Synode mitbestimmen kann und eine Ordensschwester nicht, dann ist das eine Geschlechterdiskriminierung. […] Ich glaube, es geht um das Zeichen, das damit gesetzt würde. Und auch ein Zeichen, auf das ganz viele Katholikinnen und Katholiken warten, dass die Kirche den Frauen zugesteht, dass sie auch ein Recht haben mitzustimmen bis zum Schluss.“ Schwester Simone Campbell, Leiterin von „Nuns on the Bus” (USA) meint dazu „Wenn Brüder abstimmen können, können auch Schwestern abstimmen. […] Es geht darum, die ganze Kirche sprechen zu lassen“. Das Stimmrecht für Ordensfrauen wäre ein Schritt hin zu sichtbarer Gleichberechtigung, sagte Deborah Rose-Milavec, Generalsekretärin der US-amerikanischen Organisation FutureChurch. Die in Liechtenstein ansässige römisch-katholische Stiftung Organisation „Voices of Faith“ koordiniert Aktivistinnen, die das Stimmrecht für Frauen bei der Synode verlangen. (vn v. 2. 10.)

     

  • Für die Ukrainische Griechisch-Katholische Kirche (UGKK) ist und bleibt das orthodoxe Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel die „Mutterkirche“. Das hat Großerzbischof Schewtschuk in einem Interview für die offizielle Website der UGKK betont. Er war vor kurzem in Rom mit dem Ökumenischen Patriarchen Bartholomaios I. zusammengetroffen. Der Großerzbischof betonte nun, wie wichtig ihm gute Beziehungen zum und die Verbundenheit mit dem Ökumenischen Patriarchat seien. Er erinnerte an den Appell von Papst Johannes Paul II. in seinem Schreiben „Ut unum sint" (1995), in dem dieser die Kirchenführer und Theologen der nichtkatholischen Kirchen aufrief, mit ihm über mögliche alternative Formen des Einheitsamt des Bischofs von Rom nachzudenken und einen Dialog zu führen. Weiters zitierte Schewtschuk Papst Johannes XXIII. (1958-1963), der betonte, dass Katholiken und Orthodoxe weit mehr verbinde als trenne. „Wenn wir nach Wegen suchen, um uns näher zu kommen, dann müssen wir Gemeinsamkeiten finden. Und wir sind durch eine gemeinsame Mutter verbunden", so der Großerzbischof im Blick auf die gemeinsame Geschichte der unierten und orthodoxen Kirchen in der Ukraine. Wenn man dies ernst nehme, dann könne man auch gemeinsam beten. Er sprach den Wunsch aus, dass die Kiewer Sophienkathedrale die gemeinsame Kathedrale aller Christen in der Ukraine sein sollte. Die griechisch-katholische Kirche der Ukraine ist eine Ostkirche eigenen Rechts, die ihre Gottesdienste im byzantinischen Ritus feiert und zugleich mit Rom uniert ist, d.h. sie steht in der eucharistischen Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche und anerkennt den Papst als Oberhaupt. Die sowjetische Führung ordnete 1946 ihre Zwangsvereinigung mit der russisch-orthodoxen Kirche an. (kap u. vn v. 4. 10.)

     

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