Innerkirchliche Reformansätze: (Frauen, Zölibat, wiederverheiratet Geschiedene, Moral…)

Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordert, dass Mitbestimmung für junge Menschen innerhalb der Kirche selbstverständlich werden müsse. „Die Kirche braucht eine neue Beteiligungsstruktur“, meldet sich der Jugendbund vor der im Herbst 2018 anstehenden Bischofssynode zum Thema Jugend zu Wort. „Junge Menschen haben der Kirche etwas zu sagen“, erklärt der neu gewählte BDKJ-Bundesvorsitzende Thomas Andonie. „Damit sie ihre Anliegen nicht nur anbringen können, sondern diese auch zu Veränderungen führen, braucht es neue Ideen, wie echte Partizipation junger Menschen in der Kirche auf allen Ebenen umgesetzt werden kann.“ Der BDKJ wertet es als positives Zeichen, dass der Vatikan eine Online-Umfrage zur Synode veröffentlicht hat. „Die Jugendsynode wird aber nur dann ein Erfolg, wenn diese Ergebnisse tatsächlich ausreichend berücksichtigt werden und die Anliegen junger Menschen ernst genommen werden“, so Andonie. (rv v. 8. 7.)

 

Die US-Priester-Reformgruppe „Association of US Catholic Priests” (AUSCP) hielt in Atlanta ihre 6. Jahresversammlung ab. 175 der ca. 1200 Mitglieder berieten die Themen Immigration, Priesterausbildung und die Priesterweihe verheirateter Männer. Der neugewählte Präsident Bob Bonnot bedauerte in seine Rede, dass viele neugeweihte Priester noch nicht im Sinn der Vision eines „Feldspitals“ ausgebildet werden, wie sie Papst Franziskus propagiert. P. Bryan Massingale bekam einen der beiden „Papst Johannes XIII.-Preise“ für seinen Einsatz für die Würde homosexuell fühlender Menschen, mit denen er monatlich eine Messe feiert. (JA v. 9. 7.)

 

Für den bekannten Benediktinermönch und Autor zahlreicher Bücher, Anselm Grün, spricht die Spaltung der Christenheit „gegen die Wirksamkeit der Botschaft Jesu“. Deshalb lädt er bei seinen Eucharistiefeiern in der Abtei Münsterschwarzach „immer ausdrücklich alle ein, zur Kommunion zu gehen, weil manche evangelische Christen sich nicht trauen.“ Wichtig sei doch der Glaube an die Präsenz Christi. „Ist dies gegeben, spricht nichts gegen ein gemeinsames Abendmahl“, so Grün am 6. Juli im Internetportal katholisch.de. (JA v. 16. 7.)

 

Für das neue „Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen“ hat Papst Franziskus eine Frau, die Italienerin Flaminia Giovanelli, zur Untersekretärin bestellt. Damit steht Giovanelli an dritter Stelle in der Hierarchie dieses Dikasteriums. Die Politikwissenschafterin war bereits zuvor in gleicher Funktion am wesentlich kleineren "Päpstlichen Rat für Gerechtigkeit und Frieden" tätig, der in der neuen Behörde aufgegangen ist. Ebenfalls zu Untersekretären der von Kurienkardinal Peter Turkson geleiteten Behörde ernannte der Papst den Spanier Segundo Tejado Munoz und den italienischen Franziskaner Nicola Riccardi. Den Statuten zufolge könnten die Positionen des Sekretärs und der Untersekretäre auch mit Laien besetzt werden. Papst Franziskus leitet auf eigenen Wunsch die Unterabteilung für Flucht und Migration persönlich. Die Behörde ist für vielfältige soziale und Menschenrechtsfragen zuständig: Migration, Umwelt, Armut, Kranke, Gefangene, Arbeitslose sowie Opfer von Kriegen und Naturkatastrophen, von Sklaverei, Menschenhandel und Folter. (rv u. DerStandard.at v. 8. 7.; JA v. 23. 7.)

 

Schwedens Kardinal Anders Arborelius (Stockholm) hat dem Papst einen konkreten Vorschlag zur Berufung von Frauen in hohe kirchliche Dienste unterbreitet. Franziskus könnte ein Frauenkollegium analog zum Kardinalskollegium einsetzen, sagte Arborelius im Interview mit dem „National Catholic Reporter“. Es ist an der Zeit, Frauen auf verschiedenen Ebenen der Kirche miteinzubeziehen. „Vielleicht könnte das ein wenig offizieller gemacht werden […] Wir haben ein Kardinalskollegium, aber wir könnten auch ein Kollegium von Frauen haben, das den Papst berät.“ (ncr u. rv v. 9. 7.)

 

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, fordert mehr Einsatz für einen gleichberechtigten Zugang von Frauen zu allen kirchlichen Aufgaben, die nicht an die Priesterweihe geknüpft sind. Marx ermunterte Frauen ausdrücklich, Führungspositionen in der römisch-katholischen Kirche anzustreben. Hier gebe es auf allen Ebenen Nachholbedarf, von der Pfarre bis zum Vatikan, so der Kardinal, der als Mitglied der G9-Kardinalsrunde Reformen im Vatikan vorbereitet. Jede Form der Frauenbenachteiligung sei letztlich gegen den Willen Gottes gerichtet, sagte Kardinal Marx zum Abschluss eines Mentoring-Programms der Deutschen Bischofskonferenz für Frauen in kirchlichen Führungspositionen Ende Juni. (ncr u. rv v. 9. 7.)

 

Der neue Salzburger Weihbischof Hansjörg Hofer versteht seinen Dienst vor allem als „Hörender und Lernender“ und will „an die Ränder gehen“. Er sehe die Kirche in einer besonderen Pflicht, „in dem großen Rahmen, den der Papst vorgibt, den Menschen soweit es geht entgegen zu kommen“, sagte er am 9. Juli im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress. Ihn spreche die Aufforderung von Papst Franziskus, „an die Ränder zu gehen“, besonders an. Er denke vor allem „an die vielen Menschen, die beladen sind mit Fragen und Nöten, wo wir auch nicht eine billige Antwort wissen“. Wichtig sei es hier, hinzuhören, Sorgen wahrzunehmen „und den Menschen verstehen zu geben: Wir fühlen mit euch, denken mit euch und leiden auch mit euch“, so Hofer. (kap u. rv v. 10.; JA v. 23. 7.)

 

Der Jesuit und Buchautor James Martin aus den USA prangert die Verfolgung von Homosexuellen auf der ganzen Welt an. „Bevor wir überhaupt über Dinge wie die gleichgeschlechtliche Ehe sprechen können, müssen wir über Brüder und Schwestern sprechen, die verfolgt werden, einfach nur, weil sie schwul oder lesbisch sind“, sagte er gegenüber dem Bonner Internetportal katholisch.de. In vielen Ländern, zum Beispiel in Afrika, sei Homosexualität noch immer ein Grund für Inhaftierungen oder Hinrichtungen. „Wo ist die Kirche in diesen Situationen? Wo ist unser Einsatz in dieser Frage des Lebensschutzes?“, fragte Martin, der sich seit Jahren als Seelsorger für Homosexuelle engagiert und 2017 zu diesem Thema das Buch „Building a Bridge“ veröffentlichte. Papst Franziskus habe in der Kirche eine Debatte ausgelöst, indem er auf die Frage nach Homosexuellen antwortete: „Wer bin ich, sie zu verurteilen?“ (kap u. rv v. 10. 7.)

 

Der Kirchenrechtler der Universität München, Prof. Helmuth Pree, fordert die römisch-katholische Kirche dazu auf, die Menschenrechte auch in ihrem Bereich zur Geltung zu bringen. Dies sei schon aus Gründen der Glaubwürdigkeit „unausweichlich“, sagte er auf einer Fachtagung über den Codex Iuris Canonici (CIC) in München am 11. Juli. Schließlich mahne die Kirche die Menschenwürde und die Menschenrechte in den Staaten immer wieder ein – und das zurecht. Außerdem sei es notwendig, die einseitig kontinentaleuropäische Ausrichtung des Kirchenrechts zu korrigieren. (JA v. 23. 7.)

 

Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn verteidigt Papst Franziskus: Die sogenannten fünf „Dubia“ (Zweifel) von vier Kardinälen (Walter Brandmüller, Raymond Burke, Carlo Caffarra und Joachim Meisner) an dem Lösungsvorschlag des Papstes, geschiedenen Wiederverheirateten unter bestimmten Bedingungen die Kommunion zu reichen, werden von Schönborn zurückgewiesen. Vor allem verstöre ihn die Art, wie die Bischöfe in einem öffentlichen Brief versuchten, den Papst „zu etwas zu zwingen und Druck auf ihn auszuüben […] Das ist ein absolut ungebührliches Verhalten“, sagte Schönborn in einem Pressegespräch am 11. Juli. (JA v. 23. 7.)

 

Nachdem Papst Franziskus mehrfach den Klerikalismus verurteilt und vor dessen Gefahren gewarnt hat, veröffentlichte nun auch die kanadische Bischofskonferenz ein Dokument über „Die Mitverantwortung gläubiger Laien in Kirche und Welt“. Darin betonen die kanadischen Bischöfe, dass Laien nicht nur als Helfer in zahlreichen Funktionen eingesetzt werden, sondern auch tatsächlich „Mitverantwortung“ tragen sollten. Durch ihr Leben und ihr Zeugnis hatten Laien die Macht, die Welt zu verändern. „Bischöfe und Priester müssen ihr Bestes tun, um den Sinn für die Mitverantwortung der Laien zu fördern. Der tägliche Kontakt mit dem internen Leben der Kirche darf die Hierarchie nicht bestimmen und den Klerus nicht dazu verleiten, der authentischen Verantwortung der Laien zu misstrauen“, heißt es in dem Brief. (rv v. 14. 7.)

 

In Indonesien fordern Laien und Priester ihren korrupten Bischof auf zurückzutreten: In einem Schreiben von 30 Laien wird dem Bischof Hubertus Leteng auf der Insel Flores Amtsmissbrauch und Unterschlagung von Geldern vorgeworfen. Aus Protest sind deswegen schon 69 Priester von ihrem Amt als Pfarrer zurückgetreten. Der Bitte um Offenlegung der Belege über die verschwundenen Gelder (ca. 109.000 Euro) wurde bisher vom Bischof nicht entsprochen. (JA v. 16. 7.)

 

„Die Frauenfrage ist keine kirchliche und theologische Marginalie. Der Umgang der Kirche mit den Frauen ist entscheidender Ausweis ihrer Glaubwürdigkeit": Diese Überzeugung hat der Chefredakteur der Linzer „Theologisch-praktischen Quartalschrift" (ThPQ), Ansgar Kreutzer, im Vorwort zur aktuellen Ausgabe 3/2017 formuliert. „Kirche soll Modell für partnerschaftliches Zusammenleben und -wirken von Männern und Frauen sein", berief sich der Linzer Fundamentaltheologe Kreutzer auf ein schon im Jahr 1981 publiziertes Hirtenwort der deutschen Bischöfe. Das Frauenthema sei einen Prozess, der „noch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis gelangt" sei. In der ThPQ-Ausgabe zieht die Frankfurter Moraltheologin Edeltraud Koller Bilanz darüber, was aus dem gesellschaftlichen Projekt der Frauenemanzipation geworden ist. Die nun auch von einer Vatikankommission aufgegriffene Debatte um den Diakonat der Frau behandelt die deutsche Dogmatikerin Margit Eckholt und ergreift selbst klar Partei: Diakoninnen in der römisch-katholischen Kirche seien gerade „in modernen, globalisierten und von verschiedensten 'Exklusionen' bestimmten Zeiten" notwendig. Die feministische Theologin Andrea Qualbrink vergleicht in ihrem Beitrag Frauen in Leitungspositionen der Wirtschaft und in der Kirche. Die Forderung nach Geschlechtergerechtigkeit entspricht sowohl der gleichen Würde aller Menschen als auch dem jüdisch-christlichen Menschenbild, zeigt die Schweizer Theologin Martina Bär auf. (kap u. rv v. 24. 7.)

 

In der an sich linientreuen Vatikanzeitung „l‘Osservatore Romano“ vom 25. Juli kritisiert der Bibelwissenschafter Giulio Cirignano die Reformunwilligkeit von Bischöfen und Priestern: Die Gründe dafür seien mehrere, wie z. B. das Verhaftetsein vieler in alten Denkstrukturen der Gegenreformation voriger Jahrhunderte. Sie würden in einem alten „Horizont gewohnter Praktiken, einer veralteten Sprache, eines wiederholenden Denkens ohne Vitalität“ verbleiben. Dazu komme oft ein „bescheidenes kulturelles Niveau“, ein dürftiges theologisches Wissen und eine noch geringere Bibelkenntnis, so der emeritierte Professor. (JA v. 6. 8.)

 

Bischof Franz-Josef Bode der Diözese Osnabrück sieht mehr Frauen in Führungspositionen als eine positive Entwicklung in der römisch-katholischen Kirche. Die aktuelle Zahl der diözesanen Seelsorgeamtsleiterinnen bezeichnet der Vorsitzende der Unterkommission Frauen der Deutschen Bischofskonferenz als einen „Erfolg bei der Erhöhung des Frauenanteils in Führungspositionen". Für eine nachhaltige Kulturveränderung brauche es mindestens ein Drittel Frauen auf Bundesebene. Es ist erst 15 Jahre her, als die erste weibliche Seelsorgeamtsleiterin ihren Dienst antrat. „Das Gesicht der Kirche verändert sich, wenn Frauen in Führungspositionen aktiv sind", betont Bode. (rv v. 31. 7.)

 

 

 

 

Weitere aktuelle Hoffnungszeichen

  • Kardinal Reinhard Marx (München) sieht wiederholte Angriffe auf Gebetshäuser in Deutschland mit großer Sorge. „Solche Verbrechen sind schändlich und dürfen in keiner Weise verharmlost werden“, schreibt der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz in einem veröffentlichten Grußwort zum Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan. „In einer offenen Gesellschaft darf kein Mensch Angst verspüren, wenn er ein Gebetshaus betritt.“ Es sei Pflicht der gesamten Gesellschaft, Hass und Hetze zurückzuweisen und sich für ein friedliches und vertrauensvolles Miteinander einzusetzen. Das gelte besonders für die Vertreter der Religionen, „denn ohne Frieden zwischen den Religionen und Kulturen gibt es keinen Frieden in unserer Gesellschaft“. In seiner Grußbotschaft übermittelt Marx Segenswünsche an alle Muslime in Deutschland: „Gott, der Schöpfer und Erhalter dieser Welt, möge Sie durch die Fastenzeit begleiten und Ihre Gebete erhören!“ Der Kardinal forderte dazu auf, gemeinsam daran zu arbeiten, dass sich weltweit das Verständnis von gleichen staatsbürgerlichen Rechten für alle durchsetzt. „Den Wert des Respektes müssen wir besonders den Jugendlichen vermitteln. Denn sie werden in der von uns geschaffenen pluralen Gesellschaft noch lange miteinander arbeiten und leben.“ (kna u. vn v. 5. 5.)

     

  • Die für 6. bis 27. Oktober 2019 geplante Amazonas-Synode in Rom wird nach Worten des deutschen Bischofs Franz-Josef Overbeck zu einer „Zäsur" in der römisch-katholischen Kirche führen. „Nichts wird mehr sein wie zuvor", sagte der für das Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat zuständige Ruhrbischof in Essen. So stehe die hierarchische Struktur der Kirche genauso auf dem Prüfstand wie ihre Sexualmoral und das Priesterbild. Auch die Rolle der Frau in der Kirche müsse überdacht werden. Bei der Bischofsversammlung soll es neben der Ökologie auch um Theologie und Seelsorge, um die Belange der Indigenen sowie um Menschenrechte gehen. In Lateinamerika werden die Ortskirchen und ihr Klerus immer selbstständiger. Zugleich stelle sich ein Priestermangel ein. Er kenne Diözesen, in denen einem Bischof noch gerade zehn Priester für ein riesiges Seelsorgegebiet zur Verfügung stünden. Schon jetzt seien die Kirchen vor Ort von Frauen, vor allem durch Ordensfrauen geprägt. „Das Gesicht der Kirche vor Ort ist ein Gesicht von Frauen", so der Adveniat-Bischof. Auf all das müsse die Kirche reagieren und Antworten finden. Die Kirche werde das „Schritt für Schritt" über mehrere synodale Prozesse tun müssen. (kna, kap u. vn v. 2. 5.)

     

  • Ein ökumenisches Ereignis von erstrangiger Bedeutung findet seit 1. Mai in Addis Abeba statt: Zum ersten Mal sind kirchliche Führungspersönlichkeiten und Experten der äthiopisch-orthodoxen Kirche sowie der römisch-katholischen Kirche in Äthiopien versammelt, um bei einer Konferenz auf wissenschaftlicher Ebene die Streitpunkte der Vergangenheit zu behandeln: die Unionsversuche des 16. Jahrhunderts und die Haltung der römisch-katholischen Kirche zum Eroberungskrieg Mussolinis im 20. Jahrhundert. Im seit Jahrzehnten andauernden Prozess zum Abbau des Misstrauens zwischen äthiopisch-orthodoxer und römisch-katholischer Kirche kommt der Wiener Stiftung "Pro Oriente" und dem von ihr getragenen „inoffiziellen Dialog" besondere Bedeutung zu. Daher wurde auch "Pro Oriente"-Präsident Alfons M. Kloss gebeten, die Tagung in Addis Abeba mit zu eröffnen. Der Salzburger Ostkirchenexperte und Vorsitzende der Salzburger Sektion von "Pro Oriente", Prof. Dietmar W. Winkler, ist einer der Referenten. Er behandelt das Verhältnis von offiziellem und inoffiziellem theologischen Dialog zwischen den Kirchen sowie die Hoffnung auf einen orthodox-katholischen Dialog in Äthiopien. Der römisch-katholische Erzbischof von Addis Abeba, Kardinal Berhaneyesus D. Souraphiel, betonte im Vorfeld, vertiefte ökumenische Beziehungen seien nicht nur für das gemeinsame christliche Zeugnis in der Gegenwart von größter Bedeutung, sondern seien auch ein Dienst an der Bewahrung des reichen christlichen Erbes Äthiopiens und wichtig für den konstruktiven Dialog mit dem Islam. Der moslemische Ministerpräsident Ahmed Abiy hat die Initiative zur Förderung der nationalen Versöhnung mit angeregt. Kardinal Souraphiel wurde im Februar von Ministerpräsident Abiy zum Koordinator der neuen äthiopischen Nationalkommission für Versöhnung und Frieden bestellt. Ende Jänner war der neue Regierungschef Ahmed Abiy von Papst Franziskus im Vatikan empfangen worden. (kap v. 1. 5.)

     

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