Leo XIV. ernennt Josef Grünwidl zum Ordinarius für katholische Ostkirchen in Österreich. Mit dabei in seinem neuen Verantwortungsbereich: verheiratete Priester.
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Die "katholischen Ostkirchen" sind eigenständige Kirchen, die aus orthodoxen oder orientalisch-orthodoxen Kirchen entstanden und im Laufe der Zeit mit Rom eine Union eingegangen sind.

Die Linzer Pastoraltheologin, eine der prägenden theologischen Expertinnen der Weltsynode, träumt von einer eigenen Frauensynode: "über und mit Frauen"
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Bei einem "hybriden Salon" des österreichischen Netzwerkes Frauen.Führen.Kirche am 10. 7. 2026 forderte die Linzer Pastoraltheologin, dass Frauen nicht länger nur Thema kirchlicher Beratungen seien, sondern auch Leitungsaufgaben in der Kirche übernehmen würden.

40 Jahre nach der Ernennung von Hans Hermann Groër zum Erzbischof von Wien sind Bischofsernennungen immer noch eine heikle Sache. Der deutsche Jesuit Andreas Batlogg fordert Tranzsparenz und Rechenschaftspflicht.
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Am 15. Juli 1986 wurde Hans Hermann Groër von Papst Johannes Paul II. zum Erzbischof von Wien ernannt - eine folgenschwere Fehlentscheidung Roms, die seinen Vorgänger, Kardinal Franz König schockierte und die österreichische Kirche in die Krise stürzte.

Der weltbekannte Benediktinermönch, Preisträger der "Trompete vom Jericho" 2025, erblickte am 12. Juli 1926 das Licht der Welt.
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Der österreichisch-amerikanische Benediktinermönch, Zen-Meister, spirituelle Lehrer und Bestsellerautor Bruder David Steindl-Rast feiert am Sonntag, 12. 7. 2026, seinen 100. Geburtstag. Er gilt als Lehrer der Dankbarkeit und Achtsamkeit und wurde vielen Menschen u.a.

Felix Neumann, Redakteur bei katholisch.de, sieht die Kirche in Deutschland gefordert, in der Frage der "Laienpredigt" nachzuschärfen.
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In Deutschland gehen die Wogen bezüglich der vom Synodalen Weg angestrebten Predigt durch Lai:innen im Rahmen von Eucharistiefeiern weiter hoch.

"Strukturfetischismus in der Kirche" beklagte Bischof Manfred Scheuer bei einer Priesterweihe am 4.7.2026. Thomas Plankensteiner hält dagegen.
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Es hat schon eine gewisse Tradition, die Forderungen des „Kirchenvolks-Begehrens“ nach mehr Mitsprache des Kirchenvolkes, einer Öffnung der Weiheämter für Frauen und Verheiratete, einer geänderten Sexualmoral und mehr Barmherzigkeit als – gleichsam nebensächliche – Strukturfragen

Linzer Theologin Andrea Taschl-Erber betont die Bedeutung der Theologie in einer sich schnell verändernden Welt.
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Im Jänner 2026 stellten die Regenten der österreichischen Priesterseminare einen neuen "Ausbildungsweg für Spätberufene" vor, der es Männern zwischen 45 und 60 Jahren, die sich bereits in einem Beruf bewährt haben, ermöglichen soll, den Weg zur Priesterweihe einzuschlagen.

Die deutschsprachige Redaktion von VATICAN-NEWS empfiehlt zur Sommerlektüre Annette Jantzen.
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Annette Jantzens Werk "Die ignorierten Frauen der Bibel" zog seit seinem Erscheinen Anfang 2026 viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Leo XIV. nimmt eine symbolträchtige Entscheidung seines Vorgängers zurück.
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Genau 400 Jahre nachdem Castel Gandolfo erstmals als Sommerresidenz für einen Papst diente, nimmt Leo XIV. den frühbarocken Palast zum ersten Mal auch als Urlaubsresidenz in Anspruch.

Die weltweiten Spenden bei der Kollekte zum Peterspfennig sind leicht gestiegen. Papst Leo sagt Danke. Und bald kommt der Magdalenacent.
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Den Festtag "Peter & Paul" nützte Papst Leo XIV. nicht nur zur Überreichung des Palliusm an die neuen Erzbischöfe - unter ihnen auch der Wiener Erzbischof Josef Gründwidl -, sondern auch, um allen Spender:innen der Kollekte "Peterspfennig" zu danken.

Schweizer Frauen tragen ihre Perspektiven nach Rom.
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Traditionellerweise versteht man unter einem Ad-limina-Besuch die alle fünf Jahre vorgeschriebene Visite der Bischöfe eines Landes beim Papst und seinen Mitarbeitern.

Für Traditionalisten mögen die schismatischen Bischofsweihen der Piusbruderschaft am 1. Juli 2026 ein Fest gewesen sein. Doch es darf hinterfragt werden, ob jedes "Ja" der Weihekandidaten ehrlich war.
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Die Piusbrüder haben´s wieder getan: Sie haben gegen den Willen des Papstes Bischöfe geweiht und sind mit Pomp und Trara ins Schisma gezogen.

von Paul Weitzer
Der Vatikan bekommt erstmals eine Kommunikationschefin. Papst Leo XIV.

von Paul Weitzer
Die koptisch-orthodoxe Kirche hat den theologischen Dialog mit der römisch-katholischen Kirche wieder aufgenommen. Grund dafür sind die Klarstellun

Friederike Frücht kritisiert auf katholisch.de, dass in den sozialen Medien manche/r Christ/in auf die Nächstenliebe vergisst.
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In den Social Media herrscht oft ein rauer Ton, insbesondere bei den Kommentaren, die User:innen posten können. Unter dem Schutz der Anonymität, die das Internet gewährt, werden Höflichkeit und Anstand oft völlig vergessen, brechen mitunter alle Dämme, die eine gute Erziehung einst gelehrt hat.

Die Piusbrüder weihen gegen den Willen des Papstes Bischöfe und gehen ins Schisma. Eine persönliche Einordnung von Harald Prinz.
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Der 1. Juli 2026 wird der Katholischen Kirche eine neue alte Kirchenspaltung bringen: In ihrem Hauptsitz Ecône wird die traditionalistische Piusbruderschaft St. Pius X. nach 1988 nun zum zweiten Mal gegen den ausdrücklichen Willen des Papstes Bischöfe weihen.

Kardinal Mario Grech will einen neuen Aufbruch für die Kirche, der "nicht einfach" nur die Verbesserung von Strukturen und Prozessen bedeutet. Martha Heizer fragt nach.
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Der für die synodalen Prozesse der Weltkirche zuständige maltesische Kurienkardinal Mario Grech sagte am 23.6.2026 bei einem Treffen der Spitzen der kontinentalen Bischofsversammlungen im Vatikan: "Und doch ...

Bischof Overbeck gibt zu, dass er sich 2011 nicht vorstellen konnte, dass ein "geschätzter Kardinal anderen Menschen furchtbares Leid zugefügt haben könnte". Harald Prinz fragt, wie die Erinnerung an Kardinal Groër so schnell verblassen konnte.
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Bischof Franz-Josef Overbeck hat sich entschuldigt.

Ein Bekenntnis des Essener Generalvikars Klaus Pfeffer anlässlich der Missbrauchsenthüllungen im "Fall Kardinal Hengsbach" am 25.6.2026.
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Heute haben die Forschungsinstitute, die seit zwei Jahren die Vorwürfe sexualisierter Gewalt gegen Kardinal Hengsbach untersuchen, einen Zwischenbericht vorgelegt: Der Bericht ist ein Weckruf - zuerst für uns im Bistum Essen, aber auch ‎für die katholische Kirche weit über Essen hinaus.

Am 20. 6. 2026 weihte Erzbischof Josef Grünwidl im Wiener Stephansdom fünf Diakone zu Priestern. Ein pointierter Satz seiner Predigt veranlasst Gerhard Hubmer zu einer kritischen Entgegnung.
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Nach vielen positiven und erwartungsvollen Wortmeldungen des neuen Erzbischofs von Wien bin ich jüngst wieder auf den Boden der Realität geworfen worden: Bei der Priesterweihe im Stephansdom am 20.

Pakete, die an öffentlichen Orten verdächtig sind, werden mitunter gesprengt. Ganz ähnlich geht Rom mit Reformen um, findet Peter Otten.
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Es gibt Nachrichten aus Rom, die einem das beruhigende Gefühl geben, dass sich manche Dinge in dieser Welt niemals ändern werden.

Harald Prinz hat am Sonntag in einer Eucharistiefeier gepredigt. Eine Gewissensergründung.
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Vergangenen Sonntag habe ich in einer Eucharistiefeier gepredigt. Die Kirche war voll, auf der Sedes saß ein Jubilar: Wir feierten das 60jährige Jubiläum seiner Priesterweihe.

Die deutsche Bischofskonferenz erhält keine Ausnahmeregelung für Laienpredigten im Rahmen von Eucharistiefeiern. Die Relevanz der Entscheidung sei dahingestellt, aber die Optik ist verheerend. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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Seit Jahren und Jahrzehnten ist das Dilemma bekannt: Man geht in die Messe, freut sich über die Gemeinschaft im christlichen Glauben und auf Impulse, die man sich aus der Auslegung der Bibeltexte des Tages mitzunehmen hofft - und wird dann bitter enttäuscht: Manches Mal wird gar nicht gepredigt -

Deutliche Kritik der deutschen Dogmatikerin Gunda Werner an Walter Kaspers Wunsch nach mehr Christologie und weniger Ekklesiologie.
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Kirchenreformer:innen kennen den Vorwurf seit langem: Man möge sich weniger um Strukturen und die Organisationsform der Kirche kümmern, sondern stattdessen den Glauben in die Mitte stellen.

Dem Preisträger der "Trompete von Jericho" (2025) wird anlässlich seines 100. Geburtstages eine Gedenkschrift gewidmet, die zur Gänze auf ehrenamtlichem Engagement basiert. "In wachsenden Ringen" erscheint am 7. August 2026.
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Im Juli 2026 feiert der heute im Salzburger Kloster Gut Aich lebende Benediktinermönch seinen 100. Geburtstag. Er gilt als einer der großen spirituellen Lehrer unserer Zeit.

Am 26. und 27. Juni 2026 kommen Kardinäle aus aller Welt zu Beratungen mit dem Papst zusammen. Jetzt sind die Themen durchgesickert..
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Unter Leo XIV. hat sich der Vatikan bislang als gut geführte Organisation gezeigt, in der nicht alles sofort an die Öffentlichkeit gespült wird. Leaks wie es sie v.a. am Ende der Amtszeit von Papst Benedikt XVI. gab, liegen in weiter Ferne.

Die Ennser Franziskanergemeinschaft fragt bei einem Symposium vom 2. bis 4. Oktober nach Inspirationen des heiligen Franziskus für unsere Zeit.
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Anlässlich des 800. Todestages des Heiligen aus Assisi laden das Franziskanerkloster Enns (OÖ) und der Verein Collegium Ennsegg zu Symposium, Konzerten und Liturgie. Den Auftakt macht P. Franz Wenigwieser, der Ordensobere der Franziskanerprovinz Austria, mit einem Referat am Freitag, 2. 10.

Der Vatikanist Andreas Englisch über das erste Jahr des Pontifikats von Leo XIV. Eine Rezension von Peter Gardowsky.
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Andreas Englisch, einer der bekanntesten deutschen Vatikan-Beobachter mit rund 40 Jahren Erfahrung in Rom, legt mit seinem neuen Buch zu Leo XIV., dem ersten amerikanischen Papst, ein vielschichtiges, erzählerisch starkes, aber aus meiner persönlichen Sicht unzureichen