Das Catholic Women’s Council (CWC), hinter dem seit 2021 ein Verein nach Schweizerischem Recht steht, ist in vielen Ländern und auf allen Kontinenten mit Frauen vernetzt, die als Voraussetzung für eine glaubwürdige katholische Kiche gemeinsam die Vision #GleicheWürdeGleicheRechte voranbringen wollen.
Das CWC kritisiert seit Jahren, dass in manchen römisch-katholischen Kontexten Frauen sowie Menschen anderer Geschlechtsidentitäten diskriminiert oder gar verleugnet werden und tritt zu deren Schutz und Unterstützung an. Das CWC ermutigt Frauen, ihre Stimmen für eine geschwisterliche katholische Kirche zu erheben und den Ruf nach #GleicheWürdeGleicheRechte für alle Menschen in die Welt zu tragen.
Mit der Erinnerung, dass Pfingsten das Fest des Geistes ist, bei dem die gleiche Botschaft zu verschiedenen Menschen in verschiedenen Sprachen kam, ruft das CWC zum Pfingstfest 2026 per Presseaussendung auf, das Anliegen #GleicheWürdeGleicheRechte auch finanziell zu unterstützen. Damit soll das Engagement von Frauen in der katholischen Kirche im Sinne von #GleicheWürdeGleicheRechte gefördert werden; Räume für Spiritualität, Bildung und Begegnung sollen eröffnet und entsprechende Kommunikation weiter gestärkt werden.
Konkret bedeutet dies, dass das CWC Pfarren, Orden, Vereinigungen, Verbände und andere Organisationen einlädt, einmal jährlich eine Kollekte in diesem Anliegen durchzuführen und das Geld dem CWC für seine Arbeit zur Verfügung zu stellen. Angelehnt ist die Initiative an den sogenannten Peterspfennig, welcher in der gesamten Weltkirche jährlich rund um den 29. Juni - Gedenktag Peter & Paul - in den Gottesdiensten zugunsten des Heiligen Stuhls im Rahmen einer Sammlung erbeten wird.
Die nun vom CWC ins Leben gerufene Kollekte trägt den Namen "MagdalenaCent". Die Bezeichnung nimmt Bezug auf Maria von Magdala, die dem Evangelium zufolge die erste Zeugin des Auferstandenen war und in Anlehnung an ihren Ehrentitel in der frühen Kirche von Papst Franziskus "Apostolin der Apostel" genannt wurde. Entsprechend der Wortbedeutung von "Magdala" - "Turm" - erblicken die Initiatorinnen in Maria Magdalena gleichsam einen urchristlichen Leuchtturm, der beispielhaft ins Licht setzt, dass in der Geschichte des christlichen Glaubens oft Frauen berufen waren und sind, für andere Licht und Orientierung zu sein.
Als Termin für die Kollekte empfiehlt das CWC den offiziellen Gedenktag von Maria Magdalena (22. Juli) bzw. den Sonntag davor oder danach; es ist aber auch möglich, dafür einen anderer Tag im Kirchenjahr zu wählen, an dem beispielsweise eine passende Gottesdienstgestaltung oder eine entsprechende Veranstaltung stattfindet.
Weiterführende Informationen: www.catholicwomenscouncil.org
Anfragen: magdalenacent@catholicwomenscouncil.org