Zahl der griechisch-orthodoxen Priester in Österreich stark steigend

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Am 16.8.2026 erfolgte in Wien im Rahmen einer Göttlichen Liturgie eine weitere Priesterweihe.

Das Wochenende 15./16.8. 2026 war für die griechisch-orthodoxe Gemeinde in Österreich ein großes Fest: Metropolit Arsenios weihte den orthodoxen Theologen und Religionslehrer Dr. Radu Trandafir in der Dreifaltigkeitskathedrale Wien am 15.8., dem "Hochfest Mariä Entschlafung" zunächst zum Diakon und am Sonntag, 16.8., zum Priester.

Trandafir unterrichtet orthodoxe Religion in Wiener Gymnasien und wird auch seinen priesterlichen Dienst in Wien ausüben.

Die Gemeinschaft der Kleriker in der griechische-orthodoxen Metropolis (Österreich und Ungarn) ist damit wieder größer geworden: Sie umfasst gegenwärtig drei Bischöfe und rund 40 Priester. Dazu kommen noch mehrere Mönche und Nonnen. Als Metropolit Arsenios seinen Dienst als Bischof von Österreich und Ungarn im Jahr 2011 antrat, gab es in Österreich lediglich einen einzigen aktiven Priester und in Ungarn vier.

Die Zahl der griechisch-orthodoxen Gläubigen wird in Österreich auf 30.000 bis 40.000 und in Ungarn auf 8.000 bis 10.000 geschätzt.

Anders als in der römisch-katholischen Kirche ist in den orthodoxen Kirchen die Priesterehe erlaubt: Priester dürfen vor ihrer Weihe heiraten, während Mönche und Bischöfe ehelos leben müssen.

Foto: www.metropolisvonaustria.at