Hoffnungszeichen März 2026 - Ökumene

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Im Stift Heiligenkreuz fand eine orthodoxe Kreuzverehrung statt. Rumänisch-orthodoxe Pilgerinnen und Pilger sind ins Stift Heiligenkreuz gekommen, um in der Stiftskirche die Kreuzreliquie zu verehren. teilte der „Pro Oriente"-Informationsdienst mit. Die Gläubigen feierten am „Sonntag der Kreuzverehrung" in der Stiftskirche eine feierliche Liturgie. Den Abschluss der Feier bildete eine Prozession im Klosterhof. Der rumänisch-orthodoxe Bischofsvikar Nicolae Dura stand der Feier vor und hob in diesem Zusammenhang auch die ökumenische Verbundenheit mit dem Zisterzienserstift hervor. Im Jahre 1182 brachte Herzog Leopold V. „der Tugendhafte" aus Jerusalem ein handgroßes Stück des heiligen Kreuzes und vermachte 1188 diese Reliquie dem Kloster Heiligenkreuz. (kap v. 19. 3.)

Papst Leo XIV. würdigt den verstorbenen georgischen Patriarchen Ilia II. Das Oberhaupt der Georgisch-orthodoxen Kirche ist in der georgischen Hauptstadt Tiflis in der historischen Sioni-Kathedrale bestattet worden. Papst Leo XIV. hat in einem Kondolenzschreiben die Verdienste des Patriarchen gewürdigt: Ilia II. sei dem georgischen Volk in einer Zeit der Not und grundlegender epochaler Veränderungen seit 50 Jahren zur Seite gestanden. Der Patriarch habe sich stets um Versöhnung bemüht und sei ein unermüdlicher Förderer der Einheit gewesen. Der Papst erinnert in dem Schreiben auch an die Begegnungen des Patriarchen mit den Päpsten Johannes Paul II. und Franziskus. In Vertretung von Papst Leo nahm der vatikanische „Ökumene-Minister" Kardinal Kurt Koch an den Begräbnisfeierlichkeiten in Tiflis teil. Dem Trauergottesdienst in der Dreifaltigkeitskathedrale in Tiflis stand der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel, Bartholomaios I., vor. (kap u. vn v. 22. 3.)

Der Nuntius des Heiligen Landes besucht den orthodoxen Patriarchen Jerusalems. Theophilos III., hat an seinem Amtssitz den neuen Nuntius, Erzbischof Giorgio Lingua empfangen. Im Mittelpunkt der Unterredung standen u. a. der aktuelle Krieg im Nahen Osten und das gemeinsame Engagement der Kirchen für den Frieden, wie der „Pro Oriente"-Informationsdienst berichtete. Das orthodoxe Patriarchat von Jerusalem ist die größte einheimische Kirche im Heiligen Land mit rund 120.000 Gläubigen. Erzbischof Lingua fungiert als Apostolischer Nuntius in Israel mit Sitz in Tel Aviv und als Apostolischer Delegat in Palästina mit Sitz in Jerusalem. (kap v. 25. 3.)

Papst Leo XIV. gratuliert der neuen Erzbischöfin von Canterbury. Er hat dem neuen geistlichen Oberhaupt der Anglikanischen Gemeinschaft, Sarah Mullally, zur Amtseinführung als Erzbischöfin von Canterbury „herzliche Grüße" gesendet. Er erinnerte an die Gemeinsame Erklärung zu den Beziehungen zwischen Anglikanern und Katholiken, die Papst Paul VI. und der damalige Erzbischof von Canterbury, Michael Ramsey, vor genau 60 Jahren am 24. März 1966 unterzeichnet hatten. „Dieses neue Kapitel respektvoller Offenheit hat in den vergangenen sechs Jahrzehnten reiche Früchte getragen und wirkt bis heute fort." Auch die Internationale Anglikanisch-Römisch-Katholische Kommission (ARCIC) trage zu einem tieferen gegenseitigen Verständnis bei. „Die Früchte dieser wertvollen Arbeit haben uns die Freiheit gegeben, gemeinsam wirkungsvoller Zeugnis abzulegen […] Es wäre ein Skandal, wenn wir aufgrund unserer Spaltungen unserer gemeinsamen Berufung, Christus bekannt zu machen, nicht nachkämen", zitierte Leo seinen Vorgänger Franziskus. In der Kathedrale von Canterbury fand ein gemeinsames Gebet unter Vorsitz der neuen Erzbischöfin von Canterbury und des päpstlichen Gesandten, Kardinal Kurt Koch, dem Präfekten der Vatikanbehörde für die Einheit der Christen, statt. Mullay, die langjährige Bischöfin von London, ist das erste weibliche geistliche Oberhaupt der anglikanischen Staatskirche. Weltliches Oberhaupt der Church of England ist König Charles. (kap u. vn v. 26. 3.)

Jerusalems christliche Kirchenoberhäupter rufen zu Ostern zu einem Friedensgebet auf. Sie verweisen auf den verheerenden Krieg und erinnern alle Christinnen und Christen an die Friedensbotschaft Jesu. Sie bitten darum, „dass das Blutvergießen unverzüglich ein Ende findet und dass Gerechtigkeit und Frieden endlich in unserer vom Krieg zerrütteten Region Einzug halten - angefangen in Jerusalem bis hin nach Gaza, in den Libanon und in das gesamte Heilige Land; bis hin zu den Golfstaaten und nach Teheran." (kap v. 28. 3.)