Wenn die Kirche nicht offen ist für das Neue, bleibt sie stehen und verkümmert:

Das sagte Papst Franziskus bei seiner Frühmesse am 28. April im Vatikan. Er bezog sich in seiner Predigt auf die Apostelgeschichte, die von den Anfängen der christlichen Gemeinden nach der Steinigung des Stephanus berichtet (Apg 11,19-26). Viele jüdische Neu-Christen hätten damals nicht verstanden, warum das Heil „auch den Griechen“ verkündet werde. „Dass der Heilige Geist genau deswegen gekommen ist: um uns zu erneuern, um uns immer und immer wieder zu erneuern. Das macht natürlich ein bisschen Angst. In der Kirchengeschichte sehen wir von Anfang an bis heute, wieviel Ängste es vor den Überraschungen des Heiligen Geistes gibt. Es ist der Gott der Überraschungen!  […]   Die Kirche geht voran mit diesen Überraschungen, mit diesen Neuheiten des Heiligen Geistes. […Manche sagen:] Machen wir’s doch einfach wie immer, dann sind wir auf der sicheren Seite...’“ Doch nein, das gehe nicht, widersprach Franziskus: Alles so machen, wie es immer schon gemacht wurde, führe zum „Tod“. Vielmehr gelte es, „zu riskieren, mit dem Gebet, viel zu riskieren, mit der Demut“, und zu handeln, wenn uns der Geist bittet, etwas zu „ändern“: „Das ist der Weg!“ (http://de.radiovaticana.va vom 28. 4)

 

 

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