Der oberste Derwisch Albaniens nennt Papst Franziskus einen „Führer mit der Flagge des Friedens“.

Bei einem Treffen am 11. Mai mit dem Vorsitzenden des islamisch-alevitischen Derwischordens „Bektashi“, Baba Edmond Brahimaj, sagte der Papst: „Es gibt keine Alternative zum Weg des Friedens und der Begegnung“. Der besonders in Albanien vertretene Bektashi-Orden steht dem mystischen Sufismus nahe und gilt als Brückenbauer zwischen „Osten und Westen“, wie Brahimaj sagte. „Wir unterstützen energisch seinen [des Papstes] Weg im Namen Gottes und der Brüderlichkeit unter den Völkern“. Der Orden lehnt die Scharia ab, ist offen gegenüber anderen Religionen. Frauen und Männer sind gleichberechtigt: „Die Bektashi verschleiern ihre Frauen nicht mit einer Burka oder ähnlichem, denn sie gehen davon aus, dass der Mensch Abbild Gottes ist und die Würde Gottes nicht versteckt werden muss“, erklärte Brahimaj im Gespräch mit „Radio Vatikan“. (JA vom 22. 5.)

 

 

Artikelempfehlungen

In diesem Beratungsorgan müssten Frauen aktiven Raum erhalten, um in der Kirche mitgestalten zu können, sagte die...
Diese Entpflichtung gilt solange, wie der Gerichtsprozess dauert. Die Klage bezieht sich auf einen Vorfall im Jahr 1969...
Ein kurzer Auszug aus seiner Rede: „Denken Sie an unsere gegenseitigen Verfolgungen, obwohl wir doch dieselbe Taufe...