Die bevorstehende Weltbischofssynode zu Ehe und Familien könnte nach Erzbischof Bruno Forte die kirchliche Segnung einer zweiten Beziehung nach einer gescheiterten Ehe in Erwägung ziehen.

In einem Interview mit der Mailänder katholischen Tageszeitung "Avvenire" sagte der Sondersekretär der Synode, diese Praxis einiger orthodoxer Kirchen könne man zwar nicht "ohne Einschränkung" übernehmen. Im Lichte der abendländischen Tradition könnte die Synode jedoch die "Möglichkeit eines Wegs der Buße prüfen, der dazu beiträgt, diese Schwierigkeiten zu lösen". Der Vorschlag, eine zweite Beziehung nach dem Scheitern einer Ehe gemäß orthodoxem Vorbild kirchlich zu segnen, hatte zur Überraschung vieler Beobachter auch Eingang in das Arbeitspapier der Synode gefunden. (Kathweb/KAP v, 30.9.; JA v. 12. 10.)

 

 

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