In der Türkei dürfen aramäische Christen erstmals seit 1928 eine eigene Schule betreiben, in der neben Türkisch auch Aramäisch eine Unterrichtssprache ist.

Die Schuleröffnung wurde von den Aramäern gerichtlich erkämpft, weil in der Türkei bisher nur Griechen, Armenier und Juden als nichtmuslimische Minderheiten anerkannt waren. In der Türkei leben ca. 20.000 Aramäer. Ein Gericht fand keinen Grund, der einen Unterricht in der aramäischen Sprache unmöglich mache. (JA v. 21. 9.)

 

 

Artikelempfehlungen

Für den römischen Kurienkardinal Kurt Koch ist das Bemühen um die Einheit der Christen „wesentlich Versöhnungsarbeit"....
Die Afrikanische Union (AU) will eine 7500 Mann starke Truppe zur Bekämpfung der islamischen Terror-Miliz „Boko Haram“...