Eine Gruppe katholischer Theologen, Bischöfe, Priester und Ordensfrauen beanstanden die Arbeitsweise der Glaubenskongregation und fordert diese zu mehr Transparenz auf.

Unter anderem sollte die Behörde in Zukunft „anonyme Denunziationen“ ignorieren, heißt es in dem am 21. April veröffentlichten Schreiben. Auch sollten alle, deren Schriften untersucht werden, erfahren, was ihnen genau vorgeworfen wird und wer die Untersuchungen leitet. Außerdem dürften nicht Ankläger, Untersucher und Richter dieselben Personen sein. Die 15 Unterzeichner kommen aus Australien, den USA, Irland oder Spanien und sind nach eigenen Angaben mit ihren Veröffentlichungen von der Glaubenskongregation beanstandet worden. (www.de.radiovaticana.va und kna vom 21. 4.; JA vom 1. 5.; KircheIn 5/2016)

 

 

Artikelempfehlungen

Regina Jonas wurde als erst deutsche Rabbinerin bereits 1935 ordiniert. 1972 folgte dann Sally Priesand für das...
Es müsse der Kirche zu denken geben, dass ein Viertel der Priester sich nicht wieder für den Zölibat entscheiden würde...