Frohbotschaft statt Drohbotschaft

Spiritueller Missbrauch in der katholischen Kirche

Doris Wagner schildert erstmals ausführlich die unterschiedlichen Facetten des Phänomens manipulativer Seelenführung im Bereich der katholischen Kirche und verdeutlicht diese durch eine Vielzahl realer Fallbeispiele. Dabei thematisiert sie auch die tieferen Ursachen für diese Art des Missbrauchs. Ihr aufrüttelnder Weckruf macht deutlich, dass die katholische Kirche das Phänomen nicht länger ignorieren kann. Gerade auch im Zusammenhang mit der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs gilt es vielmehr, den Blick hierfür zu schärfen.

Verantwortung für 23 Jahre Versäumnis

Innsbruck, 11. Oktober 2018

Angesichts der jüngsten Enthüllungen über sexuellen Missbrauch in Institutionen der Katholischen Kirche auf der ganzen Welt fordert „Wir sind Kirche – Österreich“ die österreichischen Bischöfe auf, den kirchlichen Umgang mit dem großen Thema Sexualität nach Jahren des ungenügenden Hinschauens und Jahrzehnten des bewussten Wegschauens endlich einer ehrlichen und schonungslosen Analyse zu unterziehen, die sich am Wohl der Menschen und nicht an kirchlichen Normen zu orientieren hat.

Eine Analyse: Kirchenlust statt Frust: Der mögliche Glaube von morgen

Mein eben erschienenes Buch fasst die Erfahrungen meines Engagements in der Kirchenreformbewegung zusammen: Sowohl die Lehre als auch die Rechtsordnung (Verfassung) der Kirche sind für unsere Zeit nicht mehr geeignet. Das ist der wahre Grund der Kirchenkrise! Meine diesbezügliche Kritik ist notwendigerweise sehr deutlich, sie wird vermutlich manche schockieren. Aber der Glaube ist für die Menschen da, und diesen will ich eine Stimme geben – komme es gelegen oder ungelegen!

Internationale Bewegung Wir sind Kirche in Rom

Mit einer Mahnwache an der Caius Cestius Pyramide in Rom zur Unterstützung von Papst Franziskus begann das Council der Internationalen Bewegung Wir sind Kirche(IMWAC) am Freitag (4.11.2016) mit Vertreter_innen aus 13 Ländern. Die Mahnwache greift ein Zitat von Papst Franziskus bei seiner Rede am 17. Oktober 2015 zur 50-Jahr-Feier der Errichtung der Bischofssynode auf: "Doch in dieser Kirche befindet sich der Gipfel wie bei einer auf den Kopf gestellten Pyramide unterhalb der Basis".

Himmel - Herrgott - Sakrament: Auftreten statt austreten

»Auftreten statt austreten« – lautet der Appell von Rainer Maria Schießler. In einer Zeit, in der so viele Menschen wie nie die katholische Kirche verlassen, gelingt es dem bundesweit bekannten Münchner Stadtpfarrer, dass seine Gemeinde wächst und sich für den Gottesdienst begeistert. Sein Rezept heißt Klartext. Oft werden seine Predigten zu Ökumene und Zölibat beklatscht.

Geh, wohin ich dich sende!: Ein dankbarer Blick auf ein erfülltes Leben

Frauen in geistlichen Ämtern würden der ganzen Kirche gut tun, Pfarrzusammenlegungen hingegen seien fragwürdig: Christian Haidinger, Altabt von Altenburg, Präses der Österreichischen Benediktinerkongregation und Vorsitzender der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs, scheut sich nicht, die heißen Eisen anzugreifen. Dass er in Rom unmittelbar nach dem II. Vatikanischen Konzil studiert hat, ist für ihn nicht ferne Erinnerung, sondern täglicher Anstoß zum Aufbruch.