Die Abwahl von Viktor Orbán am 12. April 2026 verlangt nach einer kritischen Reflexion des Verhältnisses zwischen Staat und Kirche in Ungarn.
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Unter der Regierung Orbán haben sich die ungarischen Bischöfe geduckt, zu seinen Vorstellungen von einer „illiberalen Demokratie“ haben sie zumindest geschwiegen und Kritikerinnen und Kritikern wie der aus Ungarn stammenden Theologin und Herbert-Haag-Preisträgerin Rita Perintfalvi haben sie nicht
Der designierte österreichische Vatikanbotschafter Karl Prummer, der sein Amt im November 2026 antritt, spricht im Kathpress-Interview von sehr ähnlichen Positionen zwischen Österreich und Vatikan und nennt als Beispiel ausgerechnet die Menschenrechte.
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Als Katholik mag man sich freuen, wenn der neue österreichische Botschafter beim Heiligen Stuhl um ein gutes Auskommen zwischen der Republik Österreich und der Katholischen Kirche bemüht ist und die Gemeinsamkeiten zwischen Österreich und dem Vatikan betont.
Martha Heizer über Erkenntnisse aus einer hochkarätigen Veranstaltung im Rahmen des Innsbruckes Journalismusfestes am 9. Mai 2026.
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Im Rahmen des JOURNALISMUSFESTES in Innsbruck besuchte ich eine spannende Veranstaltung im Haus der Begegnung. Es ging darum, wie Religion zu einer politischen Waffe geschmiedet wird, durchaus nicht nur in den USA, aber vor allem dort.
Der deutsche Theologe starb am 28.4.2026 im Alter von 88 Jahren. Martha Heizer würdigt den Verstorbenen, der seine Stimme oftmals im Sinne einer kritischen, ökumenisch ausgerichteten Theologie erhob.
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Heute habe ich erfahren, dass Hermann Häring gestorben ist – mit einem Lächeln, wie es sein Sohn beschreibt. Wir müssen uns von einem großen deutschen Theologen verabschieden.
Die Priesterausbildung steht unter Druck: In Deutschland sind die Priesterweihen in 12 Jahren um 80 % zurückgegangen.
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Im Jahr 2016 setzte die vatikanische Kleruskongregation eine neue Grundordnung für die Priesterausbildung in Kraft. Zehn Jahre später stellen die deutschen Bischöfe der weltkirchlichen Grundordnung nun eine nationale Rahmenordnung zur Seite.
Ob der Vatikan bis dahin das Gendern gelernt haben wird?
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Es steht ja jedem und jeder frei, die eine oder andere Gender-Schreibweise zu wählen. Ob eine/r nun ein Binnen-I schreibt oder nach einem Doppelpunkt mit der weiblichen Form fortfährt oder sonst eine Variante wählt - Hauptsache gegendert könnte man sagen. Der Wille zählt fürs Werk.
Der Generalvikar von Essen, Klaus Pfeffer, sieht im aktuellen Dissens bei Fragen der Sexualmoral keinen Grund für Kirchenspaltung. Mit seiner Erlaubnis bringen wir hier den Wortlaut seines entsprechenden posts auf facebook.
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Große Aufregung in den Kommentarspalten der sozialen Medien in der binnenkirchlichen „Blase“: Die einen jauchzen vor hämischer Freude, weil der Papst die deutschen Bischöfe in die Schranken gewiesen habe; die anderen sind bitter enttäuscht, weil sich mal wieder zeige, dass sich in der katholische
Die Innsbrucker Kirche Petrus Canisius wird zur Boulderhalle. Für Klaus Heidegger, Nachbar und Pfarrmitglied, Anlass, über kirchliche Veränderungsprozesse nachzudenken - geschehene und verweigerte.
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Noch hängt das große Kreuz von der Kassettendecke der Pfarrkirche Petrus Canisius. Es wird aus vielen roten dreieckigen Plexi-Scheiben und Glas gebildet. Blutrot wie das Leben sind die Plexi-Scheiben. Im Kreuz ist das Licht.
Der Südtiroler Bischof Ivo Muser ordnet den Mangel an Gläubigen als den größten Mangel in seiner Diözese ein. Martha Heizer hat dazu ein paar Fragen.
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Die Südtiroler Kassiansprozession hat eine lange Tradition. Ein guter Anlass für Bischof Muser, seine Gläubigen zu ermahnen, wie am 19.
Was wir aus dem Clash zwischen Trump und Papst Leo und noch mehr aus der messianischen Selbstinszenierung des US-Präsidenten lernen können. Ein Kommentar von Harald Prinz.
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Es ist nichts Neues, dass politische Bewegungen Religionen vor ihren Karren zu spannen versuchen, um damit Menschen für ihre Ideen und Ideologien zu vereinnahmen. Und ein explizit christliches Problem ist es auch keineswegs, wie wir aus Iran und Afghanistan wissen.
Gegenüber Präsident Trump zeigt Papst Leo Mut und Kante. Ähnliches wäre der Kirchenleitung im Hinblick auf die Öffnung der Weiheämter für Frauen ans Herz zu legen. Ein Kommentar von Axel Stark.
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Papst Leo zeigt Mut gegenüber der Trump-Administration, obwohl diese Auseinandersetzung durchaus das Potential einer Kirchenspaltung hätte - z.B. mit Bischof Barron an der Spitze.
Wieder einmal steht das Gespenst der Kirchenspaltung im Raum - und dient als Argument gegen die Gleichberechtigung der Frauen. Ein Kommentar von Roman Fürst über mangelndes Vertrauen in den heiligen Geist..
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Es war ein bemerkenswert offenes Statement, das Kardinal Jean-Claude Hollerich bei einem Symposium an der Universität Bonn am 19.3.2026 zur Frage von Frauen in Weiheämtern der katholischen Kirche setzte: "Ich kann mir auf Dauer nicht vorstellen, wie eine Kirche bestehen kann, wenn die Hälfte des
Der Vatikan verlangt vom Stift Heiligenkreuz eine Reflexion der theologischen und spirituellen Ausrichtung. Ein Kommentar von Peter Gardowsky
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Auf den Niederösterreichseiten der Tageszeitung "Kurier" erschien am 9. 4. 2026 ein ganzseitiger Artikel mit dem Titel "Rom fordert >Reflexion der Ausrichtung<". Weiter hieß es: "Stift Heiligenkreuz.
Martha Heizer erinnert sich an ihre Begegnungen mit dem am 6. April 2021 verstorbenen Konzilstheologen.
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Hans Küng ist seit fünf Jahren tot. Mit ihm fehlt eine wichtige Stimme in unserer Kirche. Gott sei Dank gibt es so viele Bücher von ihm!Ganz unabhängig von seiner Theologie aber erinnere ich mich sehr persönlich an ihn.
Gedanken zum Osterlob der Kirche unter Rückgriff auf Gedanken aus dem Jahr 1979
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Was wäre die Feier der Osternacht ohne das Exsultet?! Schon als kleiner Ministrant war ich beeindruckt, wenn dieser "Gesang der Engelschöre" durch die nur vom Kerzenlicht erhellte Kirche drang.
Eine Erinnerung nach 1 Kor 11, 23-26
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Die älteste Schilderung des letzten Abendmahls finden wir bei Paulus.
In der Chrisammesse am 30.3.2026 in Köln kommt Kardinal Woelki auch auf sonntägliche Wortgottesfeiern mit Kommunion zu sprechen und legt dabei neue Grenzen fest: " ... Das ist nicht mehr katholisch". - Ein Mahnruf von Harald Prinz
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Eigentlich bedeutet das Wort "katholisch" - vom Altgriechischen katholikós kommend - "allumfassend" und meint damit die Gesamtheit all jener Menschen, die sich in ihrem Glauben zum dreifaltigen Gott des Christentums bekennen.
Martha Heizer, Empfängerin des Herbert-Haag-Preises 1996, beobachtete die diesjährige Verleihung des Preises an Rita Perintfalvi und Erwin Kräutler. Ein Resumée.
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Seit „Wir sind Kirche“ 1996 den Herbert-Haag-Preis „Für die Freiheit in der Kirche“ aus den Händen von Herbert Haag und Hans Küng verliehen bekam, war ich fast jedes Jahr bei der Preisverleihung dabei.
VATICAN-NEWS berichtete über die Gratulation des Papstes an den neuen Erzbischof von Canterbury. Der ist aber eigentlich eine Frau. Ein Kommentar von Harald Prinz
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Ich erinnere mich, dass zu Beginn meines Theologiestudiums Anfang der 90er-Jahre in Linz Studierende der höheren Jahrgänge einen Studientag zum Thema „Gewalt durch Sprache“ veranstalteten.
Kardinal Woelki zitiert das deutsche Grundgesetz: "Die Würde des Menschen ist unantastbar." Harald Prinz hat dazu ein paar kritische Fragen.
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„Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ So steht es in Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes. Wie eine Präambel wirkt dieser Satz und wie eine Interpretationshilfe für alles, was sonst noch über den Menschen und das menschliche Zusammenleben gesagt werden kann.
Annette Jantzen hat ein Buch über die ignorierten Frauen der Bibel geschrieben. Martha Heizer denkt darüber nach.
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Wie lange ist das nun her? 40 Jahre? 50 Jahre? – In den Anfängen der Feministischen Theologie beschäftigten wir uns zuerst einmal intensiv mit den vielen wunderbaren Frauengestalten in der Bibel. Welche Entdeckung! Welche Bestätigung!
Zwei Bischofsweihen - zwei Wertschätzungen des kritischen Geistes. Und die Wirklichkeit dahinter?
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Am 28.2.2026 wurde in Hildesheim der 48jährige Martin Marahrens von Heiner Wilmer, dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, zum Weihbischof geweiht. Mitkonsekratoren waren die beiden emeritierten Weihbischöfe von Hildesheim, Nikolaus Schwerdtfeger und Heinz-Günter Bongartz.
Papst Leo mahnt seine Priester in Rom, ihre Predigten nicht von der KI schreiben zu lassen. Harald Prinz, der selbst gern predigt, versteht die Welt nicht mehr.
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Ich beginne mit einem Bekenntnis: Ich predige gern. Sehr gern. Und das seit den Anfängen meines pastoralen Tuns.
Der Bischof von Bozen-Brixen nützte ausgerechnet den Fastenhirtenbrief, um darzulegen, dass Wortgottesfeiern ohne Kommunion stattfinden sollen.
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Man wird Ivo Muser, Bischof von Bozen Brixen, nur wenig entgegensetzen können, wenn er in seinem Fastenhirtenbrief 2026 darlegt, dass die Kirche aktuell große Veränderungen erlebt, die sich auch in der Pastoral widerspiegeln und in der Liturgie niederschlagen.
Auch 426 Jahre nach seiner Verbrennung legen Menschen am römischen Denkmal von Giordano Bruno Blumen nieder. Einen Kranz der Kirche sucht man vergeblich.
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Der Campo de´ Fiori im Herzen Roms gehört zu den schönsten Plätzen der Ewigen Stadt.
Die Zahl der Theologiestudierenden im deutschen Sprachraum bricht ein. Die Frage ist: Warum?
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Was aufmerksam Beobachtende schon lange festgestellt haben, ist nun auch statistisch belegt: Die Zahl jener Frauen und Männer, die an den deutschen Universitäten Theologie im Vollstudium betreiben, ist massiv eingebrochen.
Der Salzburger Priester Ignaz Steinwender beklagt die angebliche Anbiederung der Kirche an den Zeitgeist. Sein Priesterkollege Gidi Außerhofer hält dagegen.
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Es ist irritierend, dass Ignaz Steinwender, Dekan des Salzburger Anteils des Zillertales, als Seelsorger spaltende Gesten des klerikalen Machtmissbrauchs setzt: Er verwendet den Youtube-Kanal um seine pessimistischen Eindrücke anlässlich der Weihe des neuen Erzbischofs von Wien wi
Der Vatikan betont die Bedeutung der Spiritualität für die psychische Gesundheitsvorsorge der Menschen. Axel Stark von "Wir sind Kirche Deutschland"sagt dazu: Ja, aber ...
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Am 3.
Am 31. 1. 2026 machte sich Papst Leo die Worte von Mutter Teresa zu eigen, dass Abtreibung der größte Zerstörer des Friedens wäre. Astrid Krogger denkt darüber nach.
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Schon öfters, wenn ich im Fernsehen Kriegsberichterstattung sah, dachte ich darüber nach, wie es wäre, wenn nicht Männer an den politischen und wirtschaftlichen Schalthebeln dieser Welt säßen, sondern Frauen. Ich war mir sicher, dass die Welt wohl um einiges friedlicher wäre.
Auffallende Namensparallele zwischen dem Logo der österreichischen Kirchenreformbewegungen und einer Priesterfortbildung der Diözese Bozen-Brixen
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Auf dem gemeinsamen Logo der österreichischen Kirchenreformbewegungen – Laien-Initiative, Pfarrer-Initiative, Priester ohne Amt und Wir sind Kirche – prangen die Worte KIRCHE NEU DENKEN.