Ein Wiener Theologe widerspricht der Genderkritik des Vatikan. Gerhard Marschütz, der frühere ao. Professor für Theologische Ethik an der Universität Wien, bedauerte, dass das vatikanische Dokument „Dignitas infinita" (2024) vor einem Verlust der Geschlechterdifferenz warnt.
Christen von sechs verschiedenen Konfessionen haben in Dubai um Frieden gebetet. Die Initiative zu dem Gebet in der römisch-katholischen Marienkirche ging von dem ökumenischen Verbund „Gulf Churches Fellowship“ aus.
Der Salzburger Erzbischof übermittelte Friedenswünsche an die jüdische Gemeinde zum Pessachfest.
Eine Italienerin wird Chefin der vatikanischen Personalabteilung. Paola Fanelli, die neue Personal-Direktorin im Vatikan, hattte in Bologna studiert und verschiedene Führungsposition im italienischen Bankensektor inne. Sie folgt auf den Spanier Luis Herrera Tejedor.
Hunderte Menschen nahmen an einer ökumenischen Karfreitagsprozession in Berlin teil. Hunderte Menschen zogen in einem Schweigemarsch, an dessen Spitze ein drei Meter hohes grünes Kreuz getragen wurde, von der Marienkirche am Alexanderplatz zur St.-Hedwigs-Kathedrale am Bebelplatz
In Wien gab es ein interreligiöses Fastenbrechen. Auf Einladung der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) fand ein interreligiöses Fastenbrechen im Wiener Schloss Cobenzl mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Ehrengast statt.
Ein Pastoraltheologe verlangt das Frauenpriestertum und Priester im „Nebenamt“. Gegenüber dem Internetportal „Kirche und Leben" sagte Prof.
Im Stift Heiligenkreuz fand eine orthodoxe Kreuzverehrung statt. Rumänisch-orthodoxe Pilgerinnen und Pilger sind ins Stift Heiligenkreuz gekommen, um in der Stiftskirche die Kreuzreliquie zu verehren. teilte der „Pro Oriente"-Informationsdienst mit.
Zum interreligiösen Dialog gibt es keine Alternative. Das sagte Matthias Hohla, Referent für Ökumene und interreligiösen Dialog in der Erzdiözese Salzburg, bei einer Podiumsdiskussion.
Ein Universitätsprofessor sieht das Neue Testament als „bestes Rezeptbuch" für Synodalität.
Der Klagenfurter Bischof will mit neuer Superintendentin die Ökumene vertiefen. In einem feierlichen Gottesdienst wurde Andrea Mattioli, die neue Superintendentin der Evangelischen Kirche in Kärnten-Osttirol, in ihr Amt eingeführt.
Bei der Fronleichnamsfeier in Enns schwänzten die Erstkommunionkinder die Predigt, um die erste Station der Prozession vorzubereiten. Eine religionspädagische Initiative von UIli Prinz.
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In Enns ist die Fronleichnamsfeier traditionell so etwas wie ein Revival der Erstkommunion: Die Erstkommunionkinder sind eingeladen, in ihrem Festtagsgewand mitzufeiern und sich gemeinsam mit ihren Religionslehrkräften in den Gottesdienst einzubringen: Da ein Lied, dort ein Tanz.
In Enns konnte man vor ein paar Jahren eine besondere Fronleichnamserfahrung machen. Ein Kommentar von Harald Prinz
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Fronleichnam war immer schon ein Fest für die Augen: Die schön geschmückte Monstranz, der kunstvoll drapierte Himmel, die Erstkommunionkinder, die Goldhauben, … Und vor ein paar Jahren in Enns mitten darunter bzw.
Leo XIV. ernannte am 2. 6. 2026 die gebürtige Mexikanerin Maria Montserrat Alvarado zur Präfektin des Dikasteriums für die Kommunikation. Sie ist im Vatikan die erste Präfektin, die keinem Orden angehört.
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Maria Montserrat Alvarado wurde in Mexiko-Stadt geboren und besitzt seit 2008 die US-Staatsbürgerschaft; laut Vatican News hat sie akademische Abschlüsse der Florida International University und der George Washington University.
Der Vorsitzende der deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, bekräftigt seinen vieldiskutierten Satz aus dem Jahr 2018.
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Der Satz des damals noch neuen Bischofs von Hildesheim, der mittlerweile Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz ist und am 21. Juni 2026 als Bischof nach Münster wechselt, hatte enormes Echo ausgelöst und nicht nur in Deutschland die Wogen hochgehen lassen.
Martha Heizer hat das Grußwort von Kardinal Grech beim Schlussgottesdienst des Deutschen Katholikentags im Fernsehen verfolgt. Und ist darüber ins Grübeln gekommen.
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Den Deutschen Katholikentag 2026 habe ich krankheitsbedingt verpasst. Leider! Aber die eine oder andere Veranstaltung verfolgte ich über die Medien und als in Würzburg der Abschlussgottesdienst gefeiert wurde, war ich immerhin am Fernseher dabei.
Als im Rahmen einer Generalaudienz am 27. 5. 2026 ein Mann infolge der sommerlichen Temperaturen zu Boden ging, reagierte Papst Leo mit einer Geste der Menschlichkeit. Die Menschen am Petersplatz zollten ihm dafür Applaus.
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Es ist nur eine kurze Sequenz, die in den Social Media doch große Beachtung gefunden hat: Als bei der Generalaudienz mit Papst Leo XIV. am 27.
Schweizer Kirchenrechtler Loretan fordert für die Kirche die Berücksichtigung der Menschenrechte und die Einführung der Demokratie. Zur Begründung verweist er u.a. auf die Kirchengeschichte.
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Der emeritierte Luzerner Staatskirchenrechtler und Kirchenrechtler Adrian Loretan legt der Kirche in einem Interview der deutschen Zeitschrift "Publik-Forum" (29.5.2026) eine demokratische Leitungskultur ans Herz und fordert, die "totale Abhängigkeit der Gläubigen von den zölibatären Priestern" z
Kardinal Ladislav Nemet sieht den synodalen Prozess in Deutschland auf einem guten Weg - und findet positive Worte zum Thema Provokation.
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Der Erzbischof von Belgrad hat sich anlässlich seines Besuches des Deutschen Katholikentages 2026 in Würzburg gegenüber VATICAN NEWS über den Synodalen Weg in Deutschland und seine Verbindung zur Weltkirche geäußert.
Stefan Kiechle SJ fordert ein Aufbrechen des monarchischen Prinzips und eine zeitgemäße Führung der Kirche.
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Der frühere Provinzial der deutschen Jesuitenprovinz und aktuelle Chefredakteur der renommierten Jesuitenzeitschrift "Stimmen der Zeit", Stefan Kiechle SJ, sieht in der Katholischen Kirche eine monarchische Führung am Werk: "Ein Pfarrer hat in der Pfarrei das letzte Wort.
Papst Leo XIV. findet vor Mitgliedern des europäischen Parlaments scharfe Worte zur demografischen Entwicklung Europas. Schade, dass er die Kritik nicht auch in Richtung der eigenen Kirche denkt. Ein Kommentar von Roman Fürst.
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Man wird dem Papst nicht in jedem Punkt widersprechen können: Die Entwicklung der Kinderzahlen pro Familie in Europa ist besorgniserregend und hat einen neuen dramatischen Tiefpunkt erreicht: Betrug die Fruchtbarkeitsrate - also die Zahl der Lebendgeburten pro Frau - in der Europäischen Union im
Groteske Schuld-Debatte im Netz über den Fall des Wiener Dompfarrers Toni Faber.
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Dass das Internet voll ist von seltsamen und hochproblematischen Websites, die vorgeben, Informationskanäle zu sein und dabei doch alle Regeln journalistischer Qualität vermissen lassen ist nichts Neues.
Erzbischof Grünwidl kündigt den Rückzug von Dompfarrer Toni Faber für Sommer 2027 an.
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Die tagelangen Spekulationen in den Medien über eine mögliche Absetzung von Toni Faber als Wiener Dompfarrer sind zu Ende: Am Pfingstsamstag bestätigte Erzbischof Josef Gründwidl im ORF-Hörfunk die Neubesetzung der Dompfarre Wien ab Sommer 2027.
Internationale katholische Frauenorganisation initiiert Sammlung in der Kirche für Frauenanliegen.
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Das Catholic Women’s Council (CWC), hinter dem seit 2021 ein Verein nach Schweizerischem Recht steht, ist in vielen Ländern und auf allen Kontinenten mit Frauen vernetzt, die als Voraussetzung für eine glaubwürdige katholische Kiche gemeinsam die Vision #GleicheWürdeGleicheRechte voranbringen wol
Die Diskussion um den Wiener Dompfarrer Faber zeigt auf, wie dringend die Kirche den Zölibat reflektieren muss.
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Angesichts der medialen Diskussionen rund um den Wiener Dompfarrer Toni Faber und sein wiederholtes Auftreten mit einer Frau an seiner Seite fordern die österreichischen Kirchenreformbewegungen eine ehrliche Diskussion über die unselige Zölibatsverpflichtung für römisch-katholische Priester und m
Im Marienmonat Mai denkt Astrid Krogger über ihr Marienbild nach - und über eine wenig beachtete Perikope des Markus-Evangeliums.
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Wenn die Wiener Bibelwissenschaftlerin Eva Puschautz eine kaum gepredigte Stelle aus dem Markusevangelium historisch-kritisch unter die Lupe nimmt, dann wirbelt sie damit gängige Marienbilder durcheinander.
Für Bischof Bätzing wird die Weihefrage durch die Erfahrung mit Frauen in kirchlicher Leitung eher schärfer gestellt.
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Unter Papst Franziskus hat die katholische Kirche manche Leitungsebenen für Frauen geöffnet. Die prominentesten Beispiele sind Sr. Simona Brambilla, die seit Jänner 2025 als Präfektin an der Spitze der Vatikanbehörde für die Orden steht und Sr.
Für den deutschen Weihbischof Schepers entscheidet die Gleichberechtigung über die Glaubwürdigkeit und Zukunftsfähigkeit des Katholizismus.
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Seit vielen Jahren ist die Frage der Gleichberechtigung immer wiederkehrendes Thema auf den deutschen Katholikentagen. So auch in Würzburg im Mai 2026: Immerhin 71 der insgesamt 900 Veranstaltungen beschäftigten sich in irgendeiner Form mit der "Frauenfrage".
Die ukrainische Aktivistin Inna Shevchenko performt bei den Wiener Festwochen 2026 gegen das "Bündnis zwischen dem Heiligen und der Macht".
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Der Skandal blieb aus, als Inna Shevchenko in der Eröffnungswoche der Wiener Festwochen 2026 in der St. Elisabethkirche der Pfarre "Zur Frohen Botschaft" ihre Performance "State of Faith" zeigte.
Helmut Dieser, Bischof von Aachen und Missbrauchsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz, reagiert empört auf Berichte über intime Befragungen bei der Beichte.
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Am deutschen Katholikentag 2026 in Würzburg, der gleich mehrere Veranstaltungen dem Thema des Sexuellen Missbrauchs widmete, wurde auch über das Sakrament der Beichte diskutiert.